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Lasterrunde: Lkw wichtiger Wirtschaftsfaktor

Laut der LasterRunde – ein Gemeinschaftsprojekt der im Verband der internationalen Automobilhersteller e.V. (VDIK) vertretenen Lkw-Hersteller DAF, Renault, Scania und Volvo – hängt jeder zwölfte Arbeitsplatz in Deutschland unmittelbar mit Nutzfahrzeugen oder mit deren Service, Handel oder anderen Dienstleistungen rund um den Lkw zusammen. Insofern habe sich die Transportwirtschaft und der damit verbundene Straßengüterverkehr nach Meinung der Interessengemeinschaft „zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige in der Bundesrepublik Deutschland entwickelt“. Unter Berufung auf Angaben der Bundesregierung heißt es weiter, dass die Transport- und Logistikbranche rund 7,2 Prozent des gesamten Bruttoinlandsproduktes erwirtschafte und damit für anhaltendes Wachstum und Arbeitsplätze sorge. Außerdem trügen Lkw wesentlich zur Finanzierung des Staatshaushaltes bei, da deutsche Transportunternehmen allein für die rund 610.000 Lkw über 7,5 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht und die dazugehörigen Anhänger annähernd 519 Millionen Euro Kfz-Steuer pro Jahr entrichten würden. Als noch bedeutender wird von der Lasterrunde der Anteil der Lkw an den Staatseinnahmen für Mineralöl- und Ökosteuer bezeichnet: Demnach belaufen sich die Steuereinnahmen in diesem Bereich allein für das Segment der Lkw über 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht auf annähernd 3,35 Milliarden Euro jährlich – weitere 3,5 Milliarden Euro sollen aus den Mauteinnahmen ins Staatssäckel fließen.

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