IG Metall sieht Konfliktpotenzial mit Continental

Die IG Metall verlange vom Autozulieferer Continental, dass es beim anstehenden Zusammenschluss mit dem Konkurrenten Siemens VDO in den nächsten fünf Jahren keine betriebsbedingten Kündigungen und keine Werksschließungen geben wird. „Wir wollen nicht, dass die Standorte untereinander ausgespielt werden“, zitiert die „Hannover Zeitung“ den IG-Metall-Bezirksleiter Hartmut Meine. Ein gemeinsames Vorgehen der Betriebsräte von Continental und Siemens VDO solle helfen, Arbeitsplätze und Standorte zu sichern. Der Umfang der Konflikte mit Continental sei noch nicht absehbar, aber man habe Strukturen geschaffen, um gemeinsam handeln zu können. Der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und Werksschließungen müsse tarifvertraglich geregelt werden. Conti-Personalvorstand Heinz-Gerhard Wente wies diese Forderungen im „Handelsblatt“ zurück: Grundsätzlich bemühe man sich bei Continental immer, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. „Wir können aber keine Garantien abgeben, da wir von unseren Kunden auch keine Abnahmegarantien für die kompletten Produktionskapazitäten erhalten.“

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