Zulassungsendspurt im September kann Einbruch nicht verhindern

Trotz starken Zulassungsendspurts zum Monatsende ging der September mit einem Minus von elf Prozent in die Bilanz ein, teilt das Kraftfahrt-Bundesamt mit. Von den 265.473 fabrikneuen Pkw waren 62,9 Prozent gewerbliche Zulassungen. Der Anteil der Dieselmotoren lag bei 47,2 Prozent. Nach neun Monaten zeigt die Zwischenbilanz 2007 mit 2,34 Mio. neu zugelassenen Pkw einen Rückstand von über 200.000 Einheiten (- 8,0 %).

Die deutschen Marken machen 63,8 Prozent des Automobilmarktes aus (- 7,9 %). Nur Porsche konnte mit + 3,5 Prozent einen Zuwachs verzeichnen, Mercedes steht unverändert, alle anderen deutschen Hersteller liegen im Minus. Ford (- 15,0 %) und Opel (- 13,2 %) führen die Minusskala an. VW behauptet bei einem Anteil von 19,1 Prozent mit deutlichem Abstand die Marktführung.

Stärkste ausländische Marke ist weiterhin Renault mit einem Anteil von 4,4 Prozent, dicht gefolgt von Toyota (4,3 %). Skoda konnte 2007 weiteren Boden gutmachen und liegt mit 3,8 Prozent an 3. Position. Gegen den Trend waren deutliche Zugewinne bei Lada (+ 42,7 %), Land Rover (+ 24,1 %) und Chevrolet (+ 14,5 %) zu beobachten. Überproportional hohe Einbußen mussten dagegen Ssangyong (- 54,1 %), Saab (- 28,0 %), General Motors (- 24,7 %) und Nissan (- 23,8 %) im bisherigen Jahresverlauf hinnehmen.

Bei den Nutzfahrzeugen setzte sich die günstige Entwicklung fort. Nach Abschluss des dritten Quartals legte die Lkw-Sparte um 10,1 Prozent zu. Die Krafträder liegen knapp unter dem Vorjahreswert (- 0,2 %). Im Jahresverlauf wurden bisher insgesamt 2,78 Mio. Kraftfahrzeuge und 213.000 Kfz-Anhänger neu zugelassen.

Die Besitzumschreibungen waren im September in fast allen Sparten stark rückläufig (- 10,5 %). Im Laufe des Jahres wechselten bisher 5,49 Mio. Kraftfahrzeuge den Halter (- 3,4 %). Gebrauchte Pkw gingen mit einem Minus von 5,0 Prozent in die Zwischenbilanz.

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