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Treffen: Probleme mit Snap-in-Ventilen vor der Lösung?

In der Auseinandersetzung zwischen dem Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk (BRV), einigen Automobilherstellern und dem Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) zu den so genannten Snap-in-Ventilen in Transporterreifen ist Bewegung gekommen. Ende der vergangenen Woche fand nun das bereits vor etlicher Zeit angekündigte Treffen zwischen den betroffenen Parteien statt, bei dem – so BRV-Geschäftsführer Hans-Jürgen Drechsler auf Anfrage der NEUE REIFENZEITUNG – erneut „einige Ansätze lebhaft und im Detail kontrovers diskutiert“ wurden.

Anwesend waren Vertreter von Mercedes-Benz und Ford – stellvertretend für die Automobilbranche –, vom führenden Ventilhersteller Alligator, vom BRV, Klaus Pietsch vom KBA selbst sowie die Sachverständigen Obermeister Michael Immler und Franz Nowakowski, Dekra-Beauftragter für Sondergutachten. Ohne ins Detail gehen zu wollen, betonte Drechsler, dass es „zeitnah“ eine gemeinsame Empfehlung geben werde, die derzeit vom KBA formuliert und dann in Abstimmung mit den Automobilherstellern und dem BRV veröffentlicht werden soll. Welche Art von „Lösungsansatz“ darin formuliert sein wird, werde man dann sehen. Beim BRV zeige man sich hingegen zuversichtlich und „ganz pragmatisch“: man habe eine Problem, das es zu lösen gilt. Gerüchten, wonach der BRV von den betreffenden Fahrzeugherstellern sogar einen Rückruf verlangt habe, widersprach der BRV-Geschäftsführer. „Es ging nie um Diskreditierung, sondern um die Lösung eines Problems“, so Drechsler.

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