„wheelworld“ – Alurädermarke mit Qualitätsanspruch aus China

Produkte aus China haben sich in der Vergangenheit nicht unbedingt immer den besten Ruf in puncto Qualität und Zuverlässigkeit erworben. Jüngste Beispiele aus unterschiedlichen Branchen zeigen dies deutlich auf. Die neue Leichtmetallrädermarke „wheelworld“ hat es sich zum Ziel gesetzt, diesem Trend eine deutliche Strategie entgegen zu stellen. Zwar kommen die Räder auch aus dem Reich der Mitte, würden jedoch durch ein strenges Qualitätsmanagement vor Ort auf einem sehr hohen Produktionsstandard produziert, heißt es.

Dies soll eine Kooperation zwischen wheelworld und der Firma ZPPS in Shanghai sicherstellen. Hinter ZPPS verbirgt sich Peter Schneider, früher Technischer Leiter bei der bekannten Aluminiumrädermarke Autec. Strenge persönliche Qualitätskontrollen vor Ort während des gesamten Produktionsprozesses und vor der Auslieferung beim Hersteller – der Jinfei-Gruppe in Jinhua (Provinz Zhejiang) – sollen den höchsten Qualitätsstandard auf Erstausrüsterniveau für den anspruchsvollen deutschen und europäischen Markt gewährleisten.

Die Geschäftseinheit Zhejiang Jinfei Yada Wheel des diversifizierten Unternehmens stellt jährlich etwa vier Millionen Aluminiumräder für Motorräder her, ist damit nach eigenem Bekunden die Nr. 3 in China und vermarktet die Räder darüber hinaus vor allem in Südostasien einschließlich Japan, Taiwan und in den USA. Sowohl diese Produktion beliefert Erstausrüstungskunden (genannt werden Sundiro Honda sowie die Qingjiang-, Jinan- und die Qingqi-Gruppe) wie auch die Schwestersparte Zhejiang Jinfei Kaida Wheel Co., die für die vierrädrige Klientel Aluminiumräder gießt. Dies Unternehmen hat eine eigene Entwicklungsabteilung, stellt auch die Kokillen in Eigenregie her und beschäftigt aktuell etwa 1.100 Personen. Die Produktionskapazität wird mit drei Millionen Einheiten jährlich beziffert, das Dimensionsspektrum reicht von acht bis 26 Zoll. Als Erstausrüstungskunden werden die einheimischen Fahrzeughersteller Tianjin Xiali, die Beijing Benz Company, Dandong Dawn, Chery Automobile und Chengshan Ford genannt. Das Unternehmen macht sich jetzt auf, nach Südostasien einschließlich Japan, den Mittleren Osten, USA und Großbritannien immer mehr Länder bedienen zu wollen, hierzulande unter dem Label „wheelworld“.

Rolf Bene, langjähriger Vertriebsmann und zuletzt mit der von ihm gegründeten Firma SMC und der malaysischen Marke BSA sicherlich durch ein tiefes Tal gegangen, wird die Aktivitäten von wheelworld unterstützen und will dafür Sorge tragen, dass sich bei Produkten dieses Herstellers nicht Fehler anderer wiederholen: „Wir haben einen Hersteller gefunden, der unter unserer Überwachung die geforderte Qualität produzieren kann und wird. Die wheelworld-Kunden können sich auf Leichtmetallräder der Spitzenklasse einstellen, verbunden mit sehr attraktiven Preisen und garantierter Liefertreue.“

wheelworld werde sich in der Vermarktung ganz auf die Großabnehmer konzentrieren. Der Verkaufsstart mit ersten Lieferungen der Radfamilien WH2 und WH3 soll im Januar 2008 erfolgen, also rechtzeitig zur Frühjahrssaison. Es sollen dann Radgrößen von 7×16 bis 9×20 Zoll in den Oberflächen metallic silber, hyper black, schwarz poliert, voll poliert und galvanisch verchromt zur Verfügung stehen – alle mit ABE.

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