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Quick-Partner treffen sich zur Jahrestagung

Laut Plan sollte bis Ende 2007 der 50. Quick-Reifenhandelsbetrieb seine Pforten geöffnet haben. Dieses Ziel werden die Discounter nun bereits bis Ende September erreicht haben. Ab Oktober dieses Jahres werden sogar 51 Betriebe zur Quick-Gruppe gehören. Sechs neue Partner in Stuttgart, Düsseldorf, Magdeburg, und einigen anderen Ballungsgebieten Deutschlands haben sich für das Quick-Konzept entschieden, heißt es in einer Presseaussendung der GD Handelssysteme. Der 50. Quick Discounter nehme demnach in Kürze in Dresden sein Geschäft auf. Trotz rückläufiger Marktentwicklung in den vergangenen acht Monaten habe die Gruppe Wachstum verzeichnet – und dieses Ergebnis sei bereits bereinigt um die neuen Partner. Mit den neuen Partnern verzeichne die Gruppe sogar einen signifikanten Wachstumsschub. Von diesen und weiteren Neuigkeiten berichtete Peter Wegener, Leiter des Quick Reifendiscounts, bei der Jahrestagung von Quick Reifendiscount.

Die Partner sollen in der bevorstehenden Wintersaison von einem noch einfacheren Planungsszenario für Vendor Managed Inventory (VMI) profitieren können. Wegener: „Neben den Sell-out-Daten der vergangenen Wintersaison bieten wir jetzt auch einen VMI Kontroll-Report an. Dieser Report weist Planungsabweichungen der jeweiligen Vor-Saison aus und ist hilfreich bei der Bearbeitung des aktuellen Planungsvorschlages. Zudem haben wir gemeinsam mit den Key-Account-Managern unserer Konzernmarken eine Liste von rund 230 Artikeln erstellt, die die A-Ware ausmachen, also die Rennergrößen der kommenden Saison. Grundlage dieser Vorauswahl sind Abverkaufszahlen des Handels und der GDHS sowie Daten aus dem ERMC-Report, also statistisch ermittelte Top-Größen.“

Eine weitere Professionalisierung des Wintergeschäftes beim Quick Reifendiscount werde auch das „kundenorientierte Telefonmanagement“ mit sich bringen; ISDN mache dies möglich: zwei Leitungen und drei Rufnummern. Je nach Betriebsgröße kann man zwischen ein, zwei oder auch drei Leitungen variieren. Eine Nummer wird als Rufnummer für den Endverbraucher im Telefonbuch eingetragen und in der Werbung kommuniziert. Auf dieser Leitung können immer zwei Kunden gleichzeitig anrufen. Eine zweite Leitung wird für eine nicht öffentlich kommunizierte Nummer mit separatem Telefon vorgesehen. Diese Nummer ist für „Einlagerungskunden“ vorgesehen, für bestehende Kunden, die in saisonalen Spitzenzeiten sonst nicht durchkommen würden. Eine weitere, dritte Nummer, bleibt ebenfalls „geheim“, und wird nur an VIP-Kunden, beispielsweise aus dem Flottenbereich weitergegeben. Alles was der Partner dann noch braucht, sind drei Telefone in verschiedenen Farben. Das Highlight: Gewartet wird der Telefon-Server von einem externen Anbieter. Der Betrieb entscheidet, wie die Texte für die Warteschleifen besprochen werden sollen. Neben einer ISDN-Anlage und der entsprechenden Menge an Telefonen sind keine weiteren Investitionen nötig. Der Kunde werde damit telefonisch immer und abhängig vom jeweiligen Quick-Standort telefonisch professionell empfangen.

Zwei mal jährlich führt die Quick-Zentrale mit Testkäufern und fingierten telefonischen Anfragen so genannte Mystery Shoppings durch. Ziel dieser Maßnahme sei es, die Qualität des Kundenmanagements zu überprüfen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Pro Jahr kommen so pro Betrieb zwischen 30 und 50 Fremdbewertungen zustande. Peter Wegener: „Der Trend: Die Gruppe entwickelt ihre Qualität in diesem Bereich kontinuierlich nach oben. Mit dieser Entwicklung geht einher, dass auch der Systemumsetzungsgrad deutlich gestiegen ist. Davon profitiert das Geschäft mit dem Endkunden nachhaltig.“

Um die Qualität des Quick Reifendiscounts noch effektiver in den Markt hineinzutragen, sponsern die Discounter seit diesem Jahr auch die Formel 3. Nachwuchstalent Marco Holzer nutzte die Jahrestagung von Quick Reifendiscount zu einer Stippvisite.

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