BRV-Mitglieder mit ihrem Verband hoch zufrieden

Rund 90 Prozent der Mitglieder des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. (BRV, Bonn) würden die Mitgliedschaft im Verband weiterempfehlen – das hat eine aktuelle Umfrage erbracht, durchgeführt von der Kölner BBE Unternehmensberatung im Auftrag des BRV. „Ein Ergebnis, auf das wir natürlich stolz sind“, freut sich Peter Hülzer, geschäftsführender Vorsitzender des bundesweit tätigen Fachverbandes, „auch wenn das Ziel der Umfrage in erster Linie war, von unseren Mitgliedern zu erfahren, was wir in Zukunft noch besser machen können.”

Für die Bewertung der Verbandsarbeit, der einzelnen Leistungsangebote und des Verbandsimages aus Sicht der BRV-Mitglieder befragte das Call-Center der BBE aus einer Grundgesamtheit von bundesweit rund 1.600 Mitgliedsunternehmen im Juni telefonisch eine repräsentative Zufallsstichprobe von 180 Betrieben. Auch Wünsche an den Verband und eventuelle Probleme in der Zusammenarbeit aus Sicht der Mitglieder wurden hierbei erhoben. Laut Auswertung der Umfrageergebnisse manifestiere sich das Image des BRV in der Branche als sehr zuverlässig, überlebensfähig und sympathisch. Rund 70 Prozent der Mitglieder bewerten demnach den Verband auch als modern und dynamisch. Der BRV gilt als erfolgreicher Lobbyist, Förderer des Branchenimages, Informant, Koordinator, Ausbilder, Anlaufpunkt für individuelle Probleme und „Meeting Point“ für seine Mitglieder, so der Verband in einer Presseaussendung.

Mit den Leistungsangeboten, der Arbeit der Geschäftsstellenmitarbeiter und der Verbandsgremien sowie mit der bisherigen Arbeit des Verbandes im Allgemeinen sind rund 90 Prozent der Befragten zufrieden bzw. sehr zufrieden. Der BRV erfüllt in den Augen seiner Mitglieder die in seiner Satzung festgelegten Ziele und kann sich in punkto Kompetenz und Aktivität mit anderen Verbänden messen lassen. Im Durchschnitt aller Bewertungen bekommt der Verband eine gute „2“, wobei die Arbeit des geschäftsführenden Vorsitzenden mit „1,7“ besonders gut beurteilt wurde. Hülzer, der zum 1. Oktober dieses Jahres auf zwanzig Jahre BRV-Geschäftsführung zurück blicken kann und damit die Geschicke des Verbandes im Wesentlichen gestaltet hat: „Das bedeutet mir Auszeichnung für Erreichtes und Verpflichtung für die Zukunft zugleich!“

Die wichtigste Herausforderung der kommenden Zeit sehen die Mitgliedsunternehmen darin, sich gegenüber der Konkurrenz zu behaupten, die der Branche zunehmend durch die Vertriebswege Internethandel, Discounter und Autohäuser erwächst. Auch die Themen Preisstabilität, Angebotsgestaltung und Einführung der Meisterpflicht sind Felder, auf denen eine effektive Unterstützung durch den Verband gefragt sind. Knapp 70 Prozent der freien Reifenfachhandelsbetriebe würden laut Umfrage eine schärfere Gangart des BRV gegenüber der Reifenindustrie befürworten. Hiervon nennt gut die Hälfte das Thema „Preis“ als wichtigstes Handlungsfeld: Verbesserung der Preisgestaltung und -stabilität sowie Vereinheitlichung der Konditionen für den Einzelhandel werden gewünscht.

„Das strategische Verbandsziel – die Mitgliederzufriedenheit – wird durch den BRV vollständig erfüllt“, so resümiert Michael Horn von der BBE die Umfrageergebnisse aus Beratersicht. „Dennoch gibt es Verbesserungspotenziale bzw. Wünsche seitens der Mitglieder, die nicht außer Acht gelassen werden sollten, z.B. Unterstützung bei der Herausforderung „Internetvertrieb“ oder neue Leistungsangebote wie etwa ein Internetportal für technische Hilfestellung. Diese Anliegen und die genannten Probleme gilt es genau zu analysieren und die entsprechenden Lösungen anzubieten.“ Worauf Peter Hülzer für sich und seine Geschäftsstellencrew erläutert „Wir arbeiten permanent an der Verbesserung unseres Leistungsangebotes, denn schließlich wollen wir nicht nur unsere Mitgliedsunternehmen zufrieden stellen, sondern durch ein attraktives Portfolio auch weiterhin Neumitglieder gewinnen.“

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