US-Gewerkschaften kritisieren Firestone wegen Liberia

Die US-Gewerkschaft United Steelworkers (USW) hat Firestone aufgefordert, die Anfang Juli auf der Kautschukplantage in Liberia gewählte Vertretung der Arbeiterschaft anzuerkennen, es seien die ersten freien, fairen und demokratischen Wahlen in der Geschichte der Plantage, ergänzt die USW einen Bericht von Business Wire. USW-Präsident Leo W. Gerard kritisiert Dan Adomitis (Präsident der Firestone Natural Rubber), dass er mit den neu gewählten Arbeitnehmervertretern nicht zusammentreffen wolle, es sei ein Verstoß gegen liberianisches und internationales Recht, die Arbeitnehmervertreter nicht anerkennen zu wollen.

Mehr als 3.000 Plantagenarbeiter haben am 7. Juli neue Arbeitnehmervertreter gewählt, die nicht Repräsentanten der Gewerkschaft General Agricultural and Allied Workers Union of Liberia (GAAWUL) sind, welche bislang für sich reklamiert hatte, die gewerkschaftlichen Interessen auf der Plantage zu repräsentieren. Am 21. Juli haben die neu Gewählten, die sich in der Firestone Agricultural Workers Union of Liberia (FAWUL) organisiert haben und die Austin Natee zu ihrem Präsidenten gewählt haben, ihre Aufgaben übernommen. Firestone sieht allerdings on den Repräsentanten der GAAWUL die legitimen Gesprächspartner. Die Regierung Liberias hatte allerdings zur Einführung der neuen Arbeitnehmervertretung eigens einen Repräsentanten als „Keynote Speaker“ entsandt.

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