Goodyear stellt Bauernregeln für Landwirtschaftsreifen auf

Unter so genannten Bauernregeln werden im Allgemeinen Sprüche in Reimform verstanden, die sich mit dem Wetter sowie den Folgen für die Landwirtschaft befassen und aus den über Jahre hinweg beobachteten Phänomenen abgeleitet sind. Nach diesem Vorbild im Zusammenhang mit der Witterung hat Goodyear nun eigene Bauernregeln entwickelt, die sich mit Reifen und ihren Auswirkungen auf die Landwirtschaft beschäftigen. Zukünftig will man jeden Monat eine dieser neuen „Volksweisheiten“ vorstellen. „Ist der Luftdruck zu stark, wird der Acker zu hart“, lautet beispielsweise die Goodyear-Bauernregel für den August. Damit greift der Hersteller das Thema Bodendruck in der Aufstandsfläche des Reifens auf: Ein zu hoher Druck führe zu einer verminderten Wasser- und Sauerstoffversorgung der Pflanzen bzw. Mikroorganismen im Boden und zu einem erhöhten Oberflächenabfluss bei starkem Niederschlag, was eine schlechtere Entwicklung der Pflanzenwurzeln oder auch in Bodenerosion nach sich ziehe.

Vor diesem Hintergrund will Goodyear den Landwirten sein Reifenmodell „Optitrac R+“ ans Herz legen, der den Boden schonen, gleichzeitig aber auch den Tragfähigkeitsanforderungen moderner landwirtschaftlicher Maschinen gerecht werden soll. Durch die Verringerung des Felgendurchmessers von 38 auf 34 Zoll unter Beibehaltung des Außendurchmessers eines Reifens der Größe 650/65 R38 konnte bei der Dimension 650/65 R34 ein größeres Luftvolumen realisiert werden, erklärt der Hersteller. Dank des auf diese Weise erhöhten Luftvolumens, könne der Reifenfülldruck gesenkt werden, ohne an Tragfähigkeit zu verlieren. Gleichzeitig reduziere der „Optitrac R+“ durch die größer gewordene Aufstandsfläche die Bodenverdichtung. Das war für die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft e.V. (DLG) offenbar Grund genug, dem Pneu im Rahmen eines so genannten Fokustests Mitte vergangenen Jahres in den Kategorien „Reduzierung des Bodendrucks“ und „Gleichmäßige Druckverteilung über die Aufstandfläche“ die Noten „sehr gut“ und „gut“ zu verliehen.

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