Strategiewechsel bei Pit-Stop

Der neue Pit-Stop-Geschäftsführer Gerd Hartmann habe einen Strategiewechsel bei dem Autoservice-Unternehmen angekündigt, schreibt Auto Service Praxis. Man wollen das Billigimage loswerden, Pit-Stop stehe künftig für „Value for Money“. Die neue Strategie solle innerhalb von drei Jahren umgesetzt werden und sei in enger Absprache mit der schottischen Muttergesellschaft Kwit-Fit Holdings beschlossen worden. Ziel sei es, den Service zu verbreitern, das Flottenkundengeschäft auszuweiten und mit den Vertragswerkstätten stärker als bisher in Konkurrenz zu treten. Gleichzeitig solle der Wachstumskurs der vergangenen Jahre fortgesetzt werden, heißt es unter Berufung auf die FAZ. Dazu wolle Hartmann künftig vermehrt jüngere Fahrzeuge in seinen Betrieben sehen. Bislang habe Pit-Stop das Geschäft vor allem mit Kunden gemacht, deren Auto älter als fünf Jahre war. Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge liege gar bei neun Jahren.

Der Umsatzanteil mit Firmenkunden solle am Ende des Dreijahresplans bei 20 Prozent liegen., heute mache Pit-Stop nur sechs Prozent des Umsatzes mit Flottenkunden. 50 Prozent des Umsatzes mache das Unternehmen mit dem Sofortservice: Wartung, Reparatur und der Austausch von Auspuffsystemen, Bremsen, Stoßdämpfern und Batterien. Weitere 20 Prozent entfallen auf das Reifengeschäft. Auch das Erscheinungsbild der Werkstätten solle sich verändern. „300 unserer 400 Werkstätten brauchen ein Rebranding“, zitiert die frankfurter Allgemeine Zeitung Gerd Hartmann. Mit modernen Außenfassaden und neuen Inneneinrichtungen wolle er den Filialen „eine Art Autohaus-Charakter verleihen. Zubehör-Shops seien dagegen nicht vorgesehen. Zu den bestehenden Betrieben sollen künftig jährlich 40 weitere Werkstätten dazu kommen. Langfristig seien 750 Filialen angestrebt. Diese seien laut Hartmann nötig, „um ein flächendeckendes Netz zu haben“. Pro neue Filiale sollen zwischen 1,5 und drei Millionen Euro investiert werden.

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