Weniger Autopannen mit Rädern und Reifen als Ursache

Schwache Batterien, defekte Motoren und gestörte Elektronik – auf diese drei Ursachen sind die meisten Fahrzeugpannen zurückzuführen. Das geht jedenfalls aus der jüngst veröffentlichten „Hitliste Autopannen 2006“ des Auto Club Europa (ACE) hervor. Während demnach der Anteil kaputter Batterien von 2005 (24,8 Prozent) im zurückliegenden Jahr auf rund 28 Prozent gestiegen ist, sank demgegenüber die auf Motoren entfallende Fehlerquote um rund einen Prozentpunkt auf knapp 16,4 Prozent und Fehler im Bereich Elektronik/Elektrik um 1,4 Prozentpunkte auf rund 11,6 Prozent. Auch Fehler am Fahrwerk samt Räder und Reifen (10,4 Prozent) sowie Defekte in der Kraftstoffversorgung und am Anlasser haben sich laut ACE rückläufig entwickelt, während Zündanlagen, Verriegelungen, Antriebe und Lichtmaschinen häufiger als noch 2005 Grund für Autopannen gewesen seien. Für den weiter erhöhten Anteil von Batteriefehlern macht der Automobilklub eine „systemimmanente Energieversorgungslücke“ verantwortlich. Herkömmliche Batterien könnten den wachsenden Hunger der Stromfresser im Auto nicht mehr stillen, ohne selbst zunehmend schwach zu werden, heißt es.

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