Dunlop-Yamaha-Tech3-Team nach britschem MotoGP-Lauf enttäuscht

Nach dem MotoGP-Wochenende in Großbritannien zeigt sich das Yamaha-Tech-3-Team, das als einziges in dieser Motorradrennserie auf Dunlop-Reifen startet, recht enttäuscht. Denn die beiden Fahrer des Teams – Makoto Tamada und Sylvain Guintoli – konnten lediglich die Plätze 15 und 16 einfahren und kamen damit nur vor dem gestürzten amtierenden Weltmeister Nicky Hayden sowie mit zwei Runden Rückstand auf den Sieger Casey Stoner (wir berichteten) über die Ziellinie. „Ich konnte im Rennen nicht allzu viel Druck machen, denn bei jedem Kurvenausgang driftete mein Hinterrad weg. Außerdem hatte ich beim Anbremsen vor Kurven kaum ein Gefühl für das Vorderrad, sodass zusammen mit den widrigen Wetterbedingungen einfach nicht mehr drin war“, wird Tamada von crash.net zitiert. „Ich konnte niemandem vor mir attackieren, weil ich die meiste Zeit über damit beschäftigt war nach hinten zu schauen, um zu sehen, wann mich die Führenden überrunden würden“, werden an gleicher Stelle die Aussagen seines Teamkollegen Guintoli wiedergegeben.

„Ich hatte keinen Grip, und sobald ich versuchte etwas schneller zu fahren, legte ich mich jedes Mal beinahe auf die Nase. Deswegen entschied ich mich, das Rennen einfach nur möglichst ohne Sturz zur Ende zu bringen. Nachdem ich zuvor bereits im Training einmal bei über 200 km/h gestürzt bin, hatte ich keine Lust mehr auf ein weiteres Mal“, so Guintoli weiter. Als einziger Trost des Rennstalls wird in dem Bericht des Motorsport-Newsdienstes der Umstand genannt, dass das Team bei dem britischen MotoGP-Lauf Unmengen von Daten gesammelt habe. Damit könne Reifenhersteller Dunlop nun ganz gezielt nach einer Lösung seines Problems bei solch nassen Streckenbedingungen wie bei dem Rennen auf der Insel suchen. „Das einzig Positive, das wir diesem Wochenende abgewinnen können, sind die vielen von unseren Fahrern absolvierten Runden. Die Beiden können nun viel Feedback direkt an die Dunlop-Ingenieure weitergeben, um so die Regenreifen zu verbessern, bei denen wir so weit zurück sind“, zitiert crash.net Herve Poncharal, Manager des Dunlop-Yamaha-Tech-3-Teams.

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