Tunerverband: „Tuning hat eine Lobby, und die heißt VDAT“

„Dass Tuning längst keinen schlechten Ruf mehr hat, liegt im Wesentlichen an der intensiven Arbeit des VDAT e.V.“, ist man beim Verband Deutscher Automobiltuner überzeugt, der sich hinter dem Akronym verbirgt. Seit 20 Jahren vertrete man die Interessen der Mitgliedsunternehmen und damit die einer ganzen Branche, so das Selbstverständnis des VDAT. In diesem Zusammenhang wird unter anderem auf Aktionen hingewiesen, mit denen man zeigen will, dass Tuning ein Fahrzeug nicht nur individueller oder schneller macht, sondern oftmals auch sicherer. „Voraussetzung ist allerdings, dass qualitativ hochwertiges Zubehör von Fachleuten verbaut wird. Auf die Kompetenz der VDAT-Mitglieder und auf die Qualität ihrer Produkte kann sich der Kunde verlassen – dafür bürgen die Unternehmen mit ihrem guten Namen und dem VDAT-Gütesiegel“, heißt es vonseiten des Verbandes, der gleichzeitig damit vor „unsachgemäßem oder minderwertigem Tuning“ warnt. Deshalb engagiert sich der VDAT auch gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium, Kraftfahrzeugbundesamt, ADAC, AvD, der Essen Motor Show und anderen im Rahmen der Initiative „Tune It! Safe!“.

Dabei werde die Mittlerrolle des Verbandes immer wichtiger, je mehr das Interesse der Menschen an Tuning wachse. „Und das tut es Jahr für Jahr mit erstaunlicher Kontinuität: So stieg der Umsatz von 3,8 Milliarden Euro im Jahr 1997 auf 4,6 Milliarden im vergangenen Jahr. Der Exportanteil wuchs im selben Zeitraum noch deutlicher“, weiß der VDAT zu berichten, der trotz der erfreulichen Expansion der Branche auch neue Herausforderungen für sie ausgemacht hat. Dazu werden beispielsweise der Umweltschutz, die steigenden und nach innovativen Lösungen verlangenden Benzinpreise oder wachsende Ansprüche an die Fahrzeugsicherheit gezählt. „Tuning bedeutet seit jeher nicht nur technische Optimierung oder Individualisierung, sondern auch Anpassung an eine Vielzahl von Gegebenheiten. Unsere Branche hat sich immer neuen technischen Gegebenheiten anpassen müssen, wie auch Strömungen im Markt. In vielen Fällen haben wir selbst in und mit unserer Branche Trends und Strömungen ausgelöst“, meint Professor h.c. Bodo Buschmann, Vorstandsvorsitzender des VDAT und Chef der Brabus-Gruppe. Die „Diskussion um Kohlendioxid und alternativer Energiemittel“ schocke den Verband nicht wirklich. „Auch hier wird unsere Branche wieder mit hoher Effizienz und geschickten Marketingmaßnahmen dabei sein“, ist Buschmann überzeugt.

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