EU-Zustimmung: Bandag-Übernahme verändert Markt nicht wesentlich

Wie erwartet, hat nun auch die Europäische Kommission für die Übernahme Bandags durch die japanische Bridgestone Corp. grünes Licht erteilt. „Nach Prüfung des Vorhabens ist die Kommission zu dem Schluss gelangt, dass die Übernahme nicht zu einer erheblichen Beeinträchtigung des wirksamen Wettbewerbs im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) oder in einem wesentlichen Teil desselben führen würde“, heißt es dazu in einer Veröffentlichung der Brüsseler Behörde. „Die wichtigsten horizontalen Überschneidungen ergeben sich bei den Parteien im Runderneuerungsgeschäft, insbesondere bei der Lieferung von Runderneuerungsmaterial an unabhängige Runderneuerer“, so die Kommission weiter.

Die Untersuchung der geplanten Fusion durch die Kommission habe jedoch ergeben, dass die horizontalen Überschneidungen zwischen den Tätigkeiten von Bridgestone und Bandag begrenzt seien und „die Transaktion auf dem Runderneuerungsmarkt nicht zu wesentlichen strukturellen Veränderungen führen“ werde. Das neue Unternehmen stünde „auch nach der Fusion noch in wirksamem Wettbewerb mit starken Unternehmen wie Michelin, Goodyear und Kraiburg“. Die Europäische Kommission hat die geplante Übernahme gemäß der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt, so dass dem Zusammenschluss nun nichts mehr im Wege steht; bereits im Januar hatte die US-amerikanische „Federal Trade Commission” die 1,05 Milliarden US-Dollar teure Übernahme abgesegnet.

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