Tuningfans geben immer mehr Geld aus

Wer sein Auto verschönert oder schneller macht, gibt auch gerne Geld aus. Dies ist das Fazit einer Studie, die der Verband Automobiltuning und /-zubehör (VATZ) zur Tuning World Bodensee in Friedrichshafen vorgestellt hat. Demnach geben 87 Prozent der Befragten bis zu 7.500 Euro für die Umgestaltung aus, darunter sind allein 36 Prozent der Tuningfreunde, die bis zu 2.500 Euro investieren. Im deutschen Tuningmarkt wurde im vergangenen Jahr ein Umsatz von 4,6 Milliarden Euro gemacht, das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von zwei Prozent. Laut Verbandsvorstand Rolf Hartge lassen die guten Rahmenbedingungen in Deutschland mit einer verbesserte Liquidität der Kunden als auch ein steigendes Exportgeschäft, das im Luxussegment 80 Prozent ausmacht, in diesem Jahr ein Umsatzplus von etwa fünf Prozent erwarten.

Aufgrund seiner Bedeutung hat der VATZ auch das „Do-it-yourself“-Marktsegment genauer untersucht. Hier seien 79 Prozent der Tuner zwischen 18 und 25 Jahre alt. 49 Prozent von ihnen fahren ein über zehn Jahre altes Auto, nur zwölf Prozent ein Auto zwischen einem und drei Jahren. VW ist nach wie vor in der Szene stark gefragt, ein Drittel der Befragten verschönern Fahrzeuge aus Wolfsburg, gefolgt von Opel und BMW. Bevorzugt werden zu einem hohen Prozentsatz Felgen und Reifen sowie Fahrwerke, gefolgt von Auto-Hi-Fi-Anlagen. Nach Schätzungen des Verbandes fährt jeder achte Deutsche ein getuntes Auto. Die Tendenz ist steigend.

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