Conti-Cord: Der Stoff, aus dem Frühjahrsträume sind

Vögel zwitschern, es grünt überall – der Frühling hat sich durchgesetzt. Autofahrer haben ihre Sommerreifen aufgezogen. Wer schick sein will, trägt Conti. Einen Trend in Sachen Frühjahrs- und Sommermode 2007 setzt die bekannte Moskauer Designerin Violetta Litvinova, die für ihre Kollektion erstmals Kleider, Hüte, Schals und sogar Platzdeckchen aus Conti-Reifencord schneiderte. Wer sich nun einen gummiartigen steifen Stoff vorstellt, muss umdenken. Violetta Litvinovas Cordgewebe sind hauchzart, umschmeicheln den Körper und kommen in schicken Farben wie Aqua, Chocolate oder Rotgold.

Litvinova kennt dieses Material noch aus ihrer Studentenzeit, als sie in der Reifenproduktion arbeitete. Die Designerin: „Daher sind mir die Eigenschaften des Reifen-Cords bekannt und ich hatte die Idee, diesen Stoff für meine Kollektionen zu benutzen.“ Begeistert sind auch Experten von Litvinovas Conti-Cord-Mode, die in diesem Jahr auf der Düsseldorfer Modemesse cpd gezeigt wurde. Thomas Greis, Professor für Modedesign an der Hochschule für Kunst und Design in Halle/Saale: „Ein sehr ästhetisches Material. Das macht es heute ja so interessant, dass Designer Mode aus Alltags-Materialen kreieren, von denen sie umgeben sind. Dieser Stoff schwebt fast, ein schönes Material. Auch andere Designer profitieren von solchen Ideen und schneidern ihre kommenden Kollektionen vielleicht aus den gleichen Stoffen.“

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