EM-Reifen von Bridgestone im Einsatz in Salzgitter

Der Stoff, aus dem die Arbeit ist, heißt für das Unternehmen Erich Friedrich Hüttenservice GmbH, das in Salzgitter Entsorgung für die Stahlwerke betreibt, Schlacke. Schlacke in unterschiedlicher Zusammensetzung, Körnung und Schattierung, die dem Wirtschaftskreislauf in Form von Baustoffen, Düngemitteln oder zum Wiedereinsatz in der Stahlindustrie erneut zugeführt wird. Dazu sind robuste Spezialmaschinen notwendig – und ebensolche Reifen.

Die Verwertung von Schlacke ist keine neue Idee der ökologischen Bewegung, sondern hat Tradition. Bereits 1951 begann Erich Friedrich mit der Bergung von Metallen aus den Althalden in Salzgitter. 1964 wurde auf dem Gelände des heutigen Reststoffzentrums Barum eine neue Aufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Bis heute werden auf diesem 1.250 mal 1.000 Meter großen Gelände die Hüttennebenprodukte der Salzgitter-Stahlwerke (wo früher das Eisenerz vor Ort gefördert wurde und heute Rohmaterial aus anderen Kontinenten verarbeitet wird) weiterverwertet. Neben klassifizierten Straßenbau- und Tiefbaustoffen wird auch Bettungsmaterial für Pflasterungen, Schutzschicht- und Randwegmaterial für den Gleisbau hergestellt. Dazu kommen Feuerfeststoffe, Schrott, Eisen- und Nichteisen-Metallregenerate zum Wiedereinsatz in der Eisen- und Stahlindustrie sowie neuerdings Konverterkalk als Düngemittel für die Landwirtschaft.

Auch mit der Entwicklung von stationären Anlagen zur Aufbereitung der in Stahlwerken anfallenden Nebenprodukte hat sich die Erich Friedrich-Gruppe einen Namen gemacht. Hier ist Prozessoptimierung und Betriebskostenrechnung mit spitzer Feder gefragt. Der effiziente Einsatz der Ressourcen im eigenen Unternehmen als „Vorzeigebetrieb“ stellt die Voraussetzung für Erfolge in diesem Bereich dar.

Maschinen und Reifen

Der Maschinenpark des Reststoffzentrums umfasst CAT-Radlader, Muldenkipper Komatsu HD 325, knickgelenkte Dumper sowie Mobilbagger. Allesamt sind es Maschinen der jüngeren Generation mit modern ausgestatteten Führerständen. Die Geräuschentwicklung der Geräte ist zudem weitaus geringer als früher.

Die Muldenkipper mit sehr engem Lenkradius sind mit Reifen von Bridgestone ausgestattet. Harald Kramer, Instandhaltungsleiter bei der Erich Friedrich Hüttenservice, und Kfz-Meister Günther Neitzel hatten bei der Original-Bereifung durch einen Wettbewerber ungleichmäßigen Verschleiß zu bemängeln und wählten als Ersatz für die Vorderachsen das Neuprodukt „VRQP“, das erst im vergangenen Jahr von Bridgestone eingeführt wurde, für die Hinterachsen den bewährten „VMTP“. „Hier ist der Verschleiß deutlich geringer und gleichmäßiger“, so Neitzel.

Einer der Radlader, der in der Rückverladung eingesetzt wird, ist mit dem Profil „VJT“ in der Größe 23.5 R25 bereift. Harald Kramer beschreibt die Veränderungen der letzten Jahre so: „Die Geräte werden immer zuverlässiger und haltbarer, sie erreichen mindestens das Anderthalbfache an Betriebsstunden im Vergleich zu früher. Dafür benötigen wir Reifen, die dieser Entwicklung folgen. Entscheidende Kriterien bei den Reifen sind für uns Traktion, Abrieb- und Schnittfestigkeit, Flankenschutz und natürlich auch der Komfort sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis.“ Dieser Mix scheint für Diplomingenieur Kramer bei Bridgestone zu stimmen. Wichtig ist für ihn zudem das gute Verhältnis zum Bridgestone-Außendienstmann Michael Krause. Zu dessen Service gehören regelmäßige Fuhrparkchecks. Selbstverständlich hilft er auch weiter, wenn schneller Ersatz für defekte Reifen notwendig ist, was dank der guten Haltbarkeit der Reifen nur selten vorkommt. Im Falle einer Panne wird natürlich auch repariert – hier kommt der Premio-Händler aus Salzgitter zum Einsatz, zu dem Michael Krause ebenfalls Kontakt hält.

Harald Kramer ist neuen Ideen und Produkten gegenüber stets aufgeschlossen. Er probiert gern Neues aus und war sofort bereit, Tests mit Reifen von Bridgestone zu absolvieren. So testet er zurzeit das Profil „VJT“ für neue Einsatzzwecke in der Rückverladung und ist mit dem Ergebnis bisher sehr zufrieden.

Ressource Mensch

Auch der Fahrer des Muldenkippers, Mehmet Celik, äußert sich positiv zu den Reifen von Bridgestone. Er komme mit den Reifen sehr gut klar, „sie sind gut in der Handhabung, bieten hohen Komfort und sind leise“. Sein Arbeitsplatz ist in den letzten 15 Jahren immer besser ausgestattet worden, weil die veränderten Schutzbestimmungen und das, was die moderne Fahrzeugtechnik ermöglicht, sich ergänzen und zusammen wirken.

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