Fehlende Ingenieure bremsen Hybridprojekte bei Conti

Wie forbes.com unter Berufung auf die während eines Interviews durch Automotive News Europe gemachten Aussagen von Conti-Chef Manfred Wennemer meldet, kann der Automobilzulieferer derzeit nicht die hohe Nachfrage nach Hybridsystemen erfüllen. Demzufolge hätten beispielsweise zwei Projekte in dem Bereich zurückgefahren werden müssen, weil es dem Unternehmen an entsprechend ausgebildeten Ingenieuren fehle, um alle Aufträge so wie eigentlich gewünscht abarbeiten zu können. „Wir können diese ganzen zusätzlichen Anfragen derzeit nicht handeln“, soll Wennemer gesagt haben. Denn im Moment liege die Nachfrage um 50 bis 60 Prozent über dem, was die momentane maximale Auslastung der 160 Ingenieure in diesem speziellen Segment hergebe. Die hohe zusätzliche Nachfrage nach Hybridsystemen wird von dem Blatt dabei dem vonseiten der EU ausgeübten Druck auf die Fahrzeughersteller zugeschrieben, bis 2010 den Kohlendioxidausstoß ihrer Autos auf unter 130 Gramm je Kilometer zu reduzieren. Wie es weiter heißt, arbeite Conti derzeit unter anderem mit Volkswagen an der Entwicklung eines Hybridfahrzeuges, dessen Präsentation für Anfang des kommenden Jahres geplant sei.

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