Ford verkauft Aston Martin zurück nach Großbritannien

Die britische Sportwagenmarke Aston Martin ist nach mehr als zwölf Jahren in US-amerikanischem Besitz wieder in britischer Hand. Käufer der seit einigen Jahren zum Ford-Konzern gehörenden Edelmarke ist eine Investorengruppe unter Führung des britischen Rennsportunternehmers Dave Richards. Das Geschäft bewerte Aston mit 925 Millionen Dollar, teilte Ford mit. „Dies ist eine wundervolle Gelegenheit“, sagte der Sportwagenenthusiast Richards, der sich monatelang um finanzkräftige Partner bemüht hatte, um die Marke Aston Martin zurück nach Großbritannien zu holen. Richards wird nun Präsident des Vorstandes, allerdings ohne exekutive Vollmachten. Geschäftsführer und damit Firmenchef bleibt der Deutsche Ulrich Bez. „Im Besitz von Ford wurden wir eine erfolgreiche, profitable Firma“, sagte Bez. „Auf dieser Grundlage werde ich gemeinsam mit den neuen Besitzern aufbauen.“ Ford will mit dem Verkaufserlös vor allem seine Pläne zur Sanierung des angeschlagenen Konzerns umsetzen. Der Verkauf unterstütze die Hauptziele von Ford, das Geschäft zu restrukturieren, um bei niedrigerem Absatz und einer geänderten Produktpalette profitabel zu operieren und die Entwicklung neuer Produkte zu beschleunigen, erklärte Ford-Konzernchef Alan Mulally in Dearborn (Michigan/USA).

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