Vredestein: Eine Million Space-Master-Reifen montiert

Mit der Herstellung des millionsten Space-Master-Reservereifens hat Vredestein Banden kürzlich eine bedeutende Erfolgsmarke erreicht. Das Jubiläumsexemplar wurde von Vredestein an Audi geliefert, um im Audi A6 Allrad Verwendung zu finden. Die Montagemaschine für den Space Master sei bei Vredestein bereits seit dem Jahr 2002 unermüdlich im Einsatz, schreibt der holländische Reifenhersteller. Erwartungen zufolge soll der nächste Meilenstein – die zwei Millionen – angesichts der großen Nachfrage in der Automobilindustrie, bedeutend schneller erreicht werden. Vor allem der großen Anzahl von SUV- und 4×4-Fahrzeugen auf dem Markt sei es zu verdanken, dass die Popularität der Space-Master-Reservereifen von Vredestein in den vergangenen Jahren einen bedeutenden Schub erfahren hat. „Die spezifischen Produktmerkmale des Space Master erfüllen die Wünsche unserer Kunden einfach optimal, insbesondere in Hinblick auf die große Anzahl von SUV und 4WD-Modellen, die in den kommenden Jahren auf den Markt gebracht werden“, erklärt Achim Saurer, Geschäftsführer der deutschen Vredestein GmbH. „Für viele Hersteller fällt deshalb die Wahl eindeutig auf den Space-Master-Reservereifen, dessen hohe Qualität sowie den ausgezeichneten Service von Vredestein“.

Das aktuellste Fahrzeug, in dem der Space Master von Vredestein derzeit ausgeliefert wird, ist der Audi Q7. Der Q7 ist ein besonders erfolgreiches Modell und der Anteil der Audi-SUV, die mit einem Space-Master-Reservereifen bestückt sind, sei so hoch, dass Vredestein bei Produktion und Montage alle Kräfte einsetzen müsse, um der großen Nachfrage Herr zu werden.

Autofahrer haben in Bezug auf Reserveräder gewisse Bedenken: Mini-Reserveräder böten nicht die Leistung eines normalen Reifens, und ein Reserverad in voller Größe nehme im Kofferraum zu viel Platz ein. Vredestein hat sich dieser Probleme angenommen und produziert nunmehr den Space Master, ein platz- und Gewicht sparendes Rad, das in allen Notlagen verwendet werden könne.

Im Vergleich zu den herkömmlichen Reserverädern könne man mit dem Space Master bis zu 60 Prozent Platz sparen, bei gleichzeitiger Gewichteinsparung von bis zu 35 Prozent. Aus diesem Grund waren Porsche, Maserati und Mercedes Benz die ersten, die den Space Master für einige ihrer Sportwagen verwendet haben. Schließlich sei bei solchen Wagen die optimale Leistung der Brems- und Lenksysteme genauso wichtig, wie das Platzsparen. Es seien vor allem die Spitzenreiter der Sportwagenklasse, die mit breiten Niederquerschnittsreifen ausgestattet sind, einem Reifentyp, der sich nicht so leicht irgendwo unterbringen lasse. Das gelte übrigens in zunehmenden Maße auch für andere Autotypen, wie etwa die SUVs, heißt es weiter in einer Veröffentlichung.

Audis Entschluss, den neuen Q7 mit dem Space Master auszustatten, sei Beweis dafür, dass ein durchdacht konstruiertes Rad wie der Space Master alle Anforderungen erfülle, die man früher für widersprüchlich gehalten hatte. Das neue Rad sei platz- und Gewicht sparend, biete aber gleichzeitig dynamische Sicherheit.

In Anbetracht des hohen Leistungsniveaus moderner Pkws, müsse ein Reserverad den strengsten Anforderungen genügen. Wenn es einmal so weit ist, dass man das Reserverad verwenden muss, sollte sich das nicht negativ auf die Leistung des Wagens auswirken. Die exakten Größen seien dann sehr wichtig: Dank der innovativen elektronischen Kontrollsysteme, wobei deren Sensoren an den Rädern befestigt sind, bestehe nur ein geringfügiger Unterschied zwischen dem Durchmesser des Reserverades und dem des Standardreifens. Sollte die Differenz mehr als einige Millimeter betragen, erhält das Kontrollsystem des Wagens eine falsche Information über die Drehgeschwindigkeit des betreffenden Rades. Das würde sich wiederum negativ auf die Brems- und Lenksysteme auswirken, wie etwa das Antiblockiersystem ABS mit elektronischer Bremskraftverteilung EBV, das elektronische Stabilitätsprogramm ESP und andere Systeme. Der Space Master genüge all diesen Anforderungen.

Natürlich möchte kein Autofahrer eine Reifenpanne haben. Wenn es aber einmal passieren sollte, sorge der Space Master dafür, dass der Reifenwechsel problemlos verlaufe. Da der Space Master leicht zu montieren sei, könne der Fahrer bald weiterfahren. Mit Hilfe des beigefügten Kompressors werde der Reifen binnen fünf Minuten aufgepumpt.

Verschiedene Größen, von 165/80 R15 bis 175/50 R19, werden zurzeit hergestellt und an die Automobilhersteller geliefert. Das heißt, dass man für die Größen 175/60 R15 bis 295/30 ZR22 leicht einen Ersatz findet. Grundsätzlich könne Vredestein auf Wunsch aber für jede erdenkliche Größe ein Reserverad liefern.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.