Quantitativ hat Michelin Vorherrschaft in der MotoGP verloren

Für die Saison 2007 wurden für die MotoGP neue Regeln von der FIM als oberste Motorsport-Institution verabschiedet. Motograndprix.de weist darauf hin, dass Bridgestone 2007 mehr Maschinen ausrüstet als Michelin (10:9). Neben dem Honda-Team von Fausto Gresini wechselte auch das Ducati-Kundenteam mit Alex Hofmann auf die japanischen Pneus. Dunlop beliefert dagegen nur noch das Tech3-Team. Waren im letzten Jahr Reifen in der Dimension von 17″ und 16,5″ Standard, geht der Trend der Entwicklung mittlerweile zu 16″-Reifen. Limitierung findet auch bei der Stückzahl statt: Jedem Fahrer stehen pro Rennwochenende 14 Vorder- und 17 Hinterreifen zur Verfügung, die zudem bereits am Donnerstag ausgewählt werden müssen. Dies trägt erheblich zur Kostenreduktion bei. Denn es war nicht unüblich, dass – insbesondere durch Michelin – mit den Erkenntnissen aus den Trainingsitzungen speziell gebackene Reifen für den Renntag produziert wurden. Regenreifen sind von den Änderungen ausgenommen, ebenso die Reifenhersteller, die seit 2006 weniger als zwei Siege erzielt haben. Im aktuellen Fall betrifft diese Ausnahmeregelung lediglich Dunlop.

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