Rösler-Gruppe stellt eigenen Größenrekord ein

Die deutsche Rösler-Gruppe gehört zu den internationalen Marktführern bei der Runderneuerung von EM-Reifen. Das Unternehmen mit Sitz in Dortmund hat nun eigenen Aussagen zufolge den größten kaltrunderneuerten EM-Reifen der Welt gefertigt. Wie Klaus Mühlbäck mitteilt, Vice President des Unternehmens und in dieser Funktion verantwortlich für das internationale Geschäft, hier insbesondere die Vergabe von Schelkmann-Lizenzen, habe Rösler im Januar einen Satz EM-Reifen der Größe 37.00 R57 nach dem eigenen so genannten SPR-Verfahren in Dortmund (Schelkmann Precured Retreading) gefertigt. Die Reifen seien für einen Kunden in Norwegen bestimmt, der dort eine Mine betreibt, so Mühlbäck weiter.

Allein die Vulkanisationszeit eines einzigen dieser rund vier Tonnen schweren Reifen mit dem Schelkmann-Profil SR 60 D in der Profiltiefe E4 habe 16,5 Stunden gedauert. In jedem Reifen stecke rund eine ganze Arbeitswoche. Mühlbäck weist allerdings gleichzeitig darauf hin, dass dieser Rekord nur von kurzer Dauer sein wird. Der Grund: Gegenwärtig wird beim australischen Minenbetreiber Rio Tinto erstmals ein Satz EM-Reifen in der Größe 40.00 R57 im SPR-Kaltverfahren gefertigt. Der Minenbetreiber baut derzeit als Schelkmann-Lizenznehmer eine Runderneuerungsanlage in der Nähe der südwestaustralischen Stadt Perth auf. Gegenwärtig hat die Rösler-Gruppe fünf Lizenzen vergeben, eine an sich selbst (Schelkmann GmbH), eine an OTR Tyres Ltd. (Großbritannien) sowie eine weitere an Rio Tinto. Daneben gibt es in Tschechien und Indonesien noch Lizenznehmer.

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