Bosch hat Interesse an der Beissbarth GmbH und Sicam

Freitag, 16. Februar 2007 | 0 Kommentare
 

Die Bosch-Gruppe beabsichtigt, von der Beissbarth Automotive Group GmbH die Münchner Beissbarth GmbH – stellt Geräte zur Fahrwerksvermessung und Bremsenprüfung her und vertreibt darüber hinaus auch Reifenservicegeräte – und den in Correggio/Italien beheimateten Anbieter von Reifenservicegeräten Sicam s.r.l.

zu übernehmen. Beide Unternehmen sollen unter Beibehaltung der gesellschaftsrechtlichen Strukturen in den Produktbereich „Bosch Diagnostics“ des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket integriert werden. Eine entsprechende Vereinbarung wurde am 14.

Februar 2007 unterzeichnet. Die beiden Gesellschaften haben zusammen einen Umsatz von rund 90 Millionen Euro und beschäftigen an zwei Standorten sowie in mehreren Vertriebsgesellschaften insgesamt rund 430 Mitarbeiter. „Wir wollen die Position unseres Produktbereichs Bosch Diagnostics im Werkstattausrüstungsgeschäft weiter stärken – dies gilt vor allem für das Geschäft mit Diagnosesystemen“, sagt Peter Tyroller, Bosch-Geschäftsführer und verantwortlich für den Verkauf Automobilerstausrüstung sowie den Geschäftsbereich Automotive Aftermarket.

Bosch baue mit der Übernahme vor allem das Produktsegment Fahrwerksvermessung aus und erweitere das bestehende Werkstattausrüstungsprogramm um Reifenservicegeräte. Die Übernahme soll zudem der Stärkung des Werkstattausrüstungsgeschäftes bei den Vertragswerkstätten der Fahrzeughersteller dienen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

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Kategorie: Allgemein

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