Michelin-Werk für EM-Reifen in Brasilien ab November in Betrieb

Als Reaktion auf die weltweit gestiegene Nachfrage nach Erdbewegungsfahrzeugen in den letzten Jahren hat Michelin im April 2005 den Bau eines neuen Werks für Erdbewegungsreifen in Brasilien bekannt gegeben. Das Werk wird in der Nähe der bereits bestehenden Produktionsstätte für Lkw-Reifen in Campo Grande errichtet. Die Projektkosten betragen 200 Millionen US-Dollar. Rund 440 Mitarbeiter sollen Reifen der Größen 25 bis 49 Zoll herstellen. Die ersten Reifen sollen planmäßig im November 2007 ausgeliefert werden, bis zum Jahr 2010 will Michelin in diesem Werk die Produktion auf jährlich 40.000 Tonnen erhöhen.

Ebenfalls im Jahr 2005 kündigte Michelin eine Kapazitätserweiterung in der Produktion von großen Tagebau-Reifen im Werk Lexington (South Carolina/USA) an. Mit Investitionen in Höhe von 85 Millionen US-Dollar will der Reifenhersteller die Produktionskapazität des Werks um 50 Prozent steigern. Die Umstrukturierungsarbeiten haben bereits begonnen. Insgesamt werden dort 70 neue Arbeitsplätze geschaffen und Reifen der Größen 51 bis 63 Zoll produziert. Auch die Produktionskapazitäten für EM-Reifen im Michelin Werk Vitoria (Spanien) konnten erhöht werden, Details hierzu nennt das Unternehmen allerdings nicht.

Dank dieser beträchtlichen finanziellen Investitionen wird Michelin seine Gesamtproduktion von Reifen für Erdbewegungsfahrzeuge bis zum Ende des Jahres 2008 um 26 Prozent steigern können, bis zum Jahr 2010 sogar um 40 Prozent, um damit der steigenden Nachfrage nachzukommen.

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