Umstrukturierung bei Stahlgruber wird als Meilenstein gesehen

Die gestern bekannt gewordene Umstrukturierung bei der Stahlgruber Otto Gruber GmbH & Co. KG – die bisherigen Unternehmensbereiche „Handel“ und „Rema Tip Top“ werden zum 1. Januar 2007 in die rechtliche Selbständigkeit überführt (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete) – wird seitens der Konzernführung und der Tochtergesellschaften als „weiterer Meilenstein in der 80-jährigen Unternehmensgeschichte“ bewertet. Zugleich sei sie eine gute Voraussetzung, um den bisherigen strategischen Wachstumskurs zu halten. „Die direkten Marktanbindungen unserer Konzernbereiche eröffnen uns eine Vielfalt an neuen Möglichkeiten. Sie bedeuten für Stahlgruber insgesamt einen großen Zuwachs an freiem unternehmerischen Handeln auf vielen nationalen und internationalen Märkten“, so Heinz Reiner Reiff, Geschäftsführer der Rema Tip Top GmbH und Mitglied der Geschäftsführung der Konzernholding. Alles in allem beschäftigt Stahlgruber eigenen Angaben zufolge weltweit 5.500 Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2006 voraussichtlich einen konsolidierten Umsatz von 970 Millionen Euro erwirtschaften werden.

Das Unternehmen sieht sich selbst als internationaler, weil auf allen Kontinenten operierender, Anbieter von Kfz-Teilen, Werkstatteinrichtungen und -planungen, von elastomeren Reparaturmaterialien und -technik sowie darüber hinaus als verlässlicher Full-Service-Partner in Sachen Entwicklung, Produktion, Logistik und Marketing. „Stahlgruber ist dafür bekannt, time to market zu entwickeln, zu produzieren und zu liefern“, heißt es selbstbewusst aus der Poinger Firmenzentrale. „Mit dieser Entscheidung blickt das Unternehmen mit Zuversicht in die Zukunft“, meint Bernhard Strauch, Geschäftsführer der Stahlgruber GmbH und Mitglied der Geschäftsführung der Konzernholding, zu der anstehenden Umstrukturierung. „Mittelfristig gesehen bildet die gewonnene Konzentration der Kräfte eine solide Grundlage für die gesunde Weiterentwicklung unseres Unternehmens, vor allem auch im gesamteuropäischen Raum. In der neuen Konstellation sind wir mehr denn je gerüstet, unsere Chancen zu entwickeln und zu nutzen“, ist er überzeugt.

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