Ceat will Nfz-Radialreifenfabrik bauen

Der indische Reifenhersteller Ceat Tyres (Mumbai) sucht landesweit nach einem Standort für den Bau eines Radialreifenwerkes für Lkw- und Bus-Reifen und plant vorerst mit Investitionen in einer Größenordnung von etwa 75 bis 100 Millionen Euro. Später soll die neue Fabrik eventuell auch um Produktionsstraßen für Pkw-, Landwirtschafts- und sonstige Spezialreifen erweitert werden. Vize-Präsident Arnab Banerjee wird vom Business Standard dahingehend zitiert, dass das Unternehmen derzeit an der Kapazitätsgrenze produziere und dringend nach Expansionsmöglichkeiten gesucht werde. Laut Banerjee geht es vor allem darum, wachsenden Erstausrüstungsanfragen gerecht werden zu können.

Gegenwärtig laufen Projekte, die Lkw-Reifenkapazitäten in den Fabriken von Bhandup und Nashik von 150.000 auf 175.000 Einheiten jährlich auszubauen. Mehr als 75 Prozent aller Ceat-Umsätze entstammen diesem Segment, in dem sowohl aus dem Ersatzmarkt wie aus der Erstausrüstung eine riesige Nachfrage komme. Auch das Geschäft mit Pkw-Radialreifen boomt, so dass Ceat innerhalb von zwölf Monaten die Fertigungskapazität von 60.000 auf 100.000 Reifen ausbaut. Bei Spezialreifen (womit im Wesentlichen Baumaschinenreifen gemeint sein dürften) baut Ceat die Fertigungskapazitäten, die derzeit bei 4.000 Stück liegen, innerhalb des nächsten halben Jahres um 30 Prozent aus. Auch im Bereich der Zweiradreifen ist Ceat nicht untätig und kündigt für den Mai 2007 neue Produkte an.

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