Conti: High Performance für sportliche Mobilität

Superlative aus der Welt der Reifen präsentiert Continental auf der Essen Motor Show. Europas größter Erstausrüster zeigt vor allem Exponate, welche die Herzen der Tuningfans höher schlagen lassen: Hightech für Hochgeschwindigkeiten in den Segmenten Pkw- und 4×4-Bereifung. Dazu gehören der schnellste Serienreifen der Welt und der einzige 21-Zoll-Winterreifen.

Der Reifenhersteller Continental tritt gemeinsam mit den Top-Tunern Abt, AC Schnitzer, Cargraphic, Hartge, Heico Sportiv, Lorinser und Steinmetz auf einem Gemeinschaftsstand an und zeigt faszinierende Hightech-Lösungen für sportliche Mobilität. Continentals Programmpalette orientiert sich an den Attributen, die bei Deutschlands Autofahrern zunehmend an Bedeutung gewinnen: Individualität und Sportlichkeit. Selbst außergewöhnliche Umbereifungswünsche lassen sich mit diesen Produkten erfüllen.

„Das Veredeln von Fahrzeugen ist eine Dienstleistung, die sich an eine überwiegend finanzkräftige Zielgruppe wendet“, so Henry Siemons, Leiter Tuningabteilung der Continental AG. „Immerhin jeder zweite Besitzer eines getunten Fahrzeugs lässt sich diese Leidenschaft mehr als 2.500 Euro kosten. Und über sechs Prozent geben sogar mehr als 10.000 Euro aus.” Es sei deshalb nicht überraschend, dass Tuning auch und gerade für Fahrer von Supersportwagen oder Fahrzeugen der automobilen Oberklasse interessant sei. So erkläre sich auch der fortgesetzte Trend zu höheren Speedindizes, der sich durch einen steigenden Marktanteil von Sportreifen mit Geschwindigkeitsfreigaben von mehr als 240 km/h bereits im Jahr 2005 abzeichnete. Ein Ende dieser Endwicklung ist nach Siemons Einschätzung vorerst nicht abzusehen.

Sein Debüt im Programm des Reifenherstellers aus Hannover feierte Anfang des Jahres der ContiSportContact 3. „Der neue Hochleistungs-Sommerreifen verbindet extreme Sportlichkeit bei Geschwindigkeiten bis 340 km/h mit kompromissloser Sicherheit”, sagt José Corral, Produktmanager Pkw-Sommerreifen der Continental AG. „Gegenüber dem Vorgängermodell ist es gelungen, noch einmal deutliche Verbesserungen in allen sicherheitsrelevanten Eigenschaften zu erzielen.“ In 20 und 21 Zoll habe man den Reifen für den Tuningmarkt sogar noch sportlicher ausgelegt. „Beiden Größen liegt ein eigenes technisches Konzept zugrunde. Das besondere Augenmerk lag auf der Optimierung der Fahrdisziplinen Trockenbremsen und Handling.“ Dabei konnte das Leistungsvermögen des ContiSportContact 3 ab 20 Zoll gegenüber dem Standardmodell weiter optimiert werden: Beim Trockenhandling übertrifft er den kleineren Bruder um drei, bei der Profilsteifigkeit um zwei Prozent.

Im Gegensatz zum ContiSportContact 3 wurde der ContiSportContact Vmax ausschließlich für den Tuningmarkt entwickelt. Gleich ob Lamborghini Gallardo, Ferrari 460 oder Porsche 997: Der 19 Zoll große und bis 360 km/h zugelassene Highend-Reifen genügt auch den Bedürfnissen der Besitzer von veredelten Super-Sportwagen. „Er ist der schnellste Serienreifen der Welt“, so Corral.

Komfortabler ausgelegt empfiehlt sich der bis 300 Stundenkilometer freigegebene ContiPremuimContact 2 für Fahrzeuge der gehobenen Mittel- und Oberklasse. Der Reifen mit der so genannten 3D-Rille im Profil bietet kurze Bremswege auf trockener und nasser Fahrbahn sowie sehr gute Handlingeigenschaften. Das Produktportfolio wurde in diesem Jahr um zusätzliche 17- und 18-Zoll-Größen erweitert.

„Das Konzept des asymmetrischen Profildesigns hat Continental erfolgreich für kleinere und weniger stark motorisierte Fahrzeuge adaptiert”, erklärt der Produktmanager Pkw-Sommerreifen. Der ContiEcoContact 3 bietet Sicherheit und Wirtschaftlichkeit bis 210 km/h.

Der ContiWinterContact TS 810 Sport ist für Autofahrer, die auch in der kalten Jahreszeit nicht auf eine dynamische Fahrweise verzichten möchten, konzipiert. Dieser „Wintersportler“ ist bis 270 km/h freigegeben und verfügt über eine für das Segment ungewöhnliche Breite von bis zu 295 Millimetern. „Mit den 18- und 19-Zoll-Größen bieten wir Tuningfreunden sowie Fahrern stark motorisierter Sportwagen und Limousinen interessante Umbereifungsmöglichkeiten“, sagt Guido Schädlich, der bei Continental als Produktmanager für Pkw-Winterreifen verantwortlich ist. Das Größenangebot sei in diesem Jahr deutlich erweitert worden. „Hinzugekommen sind unter anderen fünf Dimensionen in 16 bis 19 Zoll sowie vier mit SSR-Technologie ausgerüstete Dimensionen in 16 und 17 Zoll.“

Der ContiWinterContact TS 810 wurde konzipiert für Fahrer von Mittel- und Oberklasse-Fahrzeugen. „Wie beim sportlichen Bruder standen bei der Entwicklung hervorragende Bremseigenschaften auch auf verschneiten Straßen sowie guter Schutz vor Aquaplaning im Mittelpunkt. Außerdem war die Optimierung des Federungskomforts in Kombination mit einem niedrigen Abrollgeräusch ebenfalls ein Entwicklungsschwerpunkt“, skizziert Schädlich den wesentlichen Unterschied zum TS 810 Sport. „Mit Größen zwischen 15 und 17 Zoll sowie bis 235 Millimetern Breite fällt die Dimensionierung entsprechend schmaler aus.“

Der ContiWinterContact TS 800 schließlich für Fahrzeuge der Kompaktklasse wie beispielsweise VW Polo und Opel Corsa ist ebenfalls ein echter Winter-Allrounder mit sicherem Fahrverhalten auf trockenen Straßen, bemerkenswertem Schneegriff und kurzen Bremswegen auf vereister Fahrbahn. „Nachdem wir im vergangenen Jahr die 14 wichtigsten Größen mit Geschwindigkeitsfreigaben bis 190 km/h in den Markt eingeführt haben, wurde das Angebot in diesem Jahr aufgestockt.“ Fünf weitere Dimensionen sind verfügbar – darunter auch zwei mit der neuen Maximalbreite von 195 Millimeter.

Das unter Tuningaspekten interessanteste Produkt im Bereich der 4×4-Reifen ist der ContiCrossContact UHP für leistungsstarke, schnelle Allradfahrzeuge. Die Dimensionspalette wurde in diesem Jahr um sechs neue Größen ergänzt und reicht bis zur 24-Zoll-Version in 315/35 ZR24 W XL. „Damit können auch die jeweiligen Spitzenmodelle der Fahrzeughersteller Audi, BMW, Land Rover, Mercedes-Benz, Porsche, Toyota, Volvo und VW bereift werden“, berichtet Produktmanager Stephan Brückner. „Freigegeben für Geschwindigkeiten bis 320 km/h bietet der ContiCrossContact UHP ausgezeichnete Performance auf Asphalt aber auch auf Sand.“ Speziell für BMW wurden jetzt zwei neue Dimensionen mit Speedsymbol V und W als SSR-Reifen entwickelt.

Darüber hinaus bieten die Hannoveraner mit dem ContiCrossContact AT einen klassischen All-Terrain-Reifen, der auch den Ansprüchen von Fahrern gerecht wird, die häufig abseits der asphaltierten Strecken unterwegs sind. Ausgelegt ist der Reifen für alle SUVs, Pick-ups
oder klassischen Geländewagen wie den Jeep Wrangler mit Geschwindigkeitsfreigaben bis 210 km/h – angesichts des Blockprofils eine technisch durchaus anspruchsvolle Aufgabe.

Die Lücke zwischen dem sportlichen ContiCrossContact UHP und dem robusten Conti-
CrossContact AT schließt der ContiCrossContact LX. Laut Brückner ist der ContiCrossContact LX ein „ausgewogener Reifen für mittlere bis schwere 4×4-Fahrzeuge, der jenen Fahrern gerecht wird, die zumindest gelegentlich in leichtem Gelände unterwegs sind.“

Für den Wintereinsatz hat der Reifenhersteller in diesem Jahr den ContiCrossContact Winter neu auf den Markt gebracht. Der 4×4-Kältespezialist wurde ausgelegt auf Traktion und Bremsleistung unter anderem auf Schnee und Eis sowie Fahreigenschaften auf trockener und nasser Straße. Verfügbar ist der Nachfolger des Conti4x4WinterContact in 19 Dimensionen bis hin zu 295/35 R21 V XL mit Geschwindigkeitsfreigaben bis 240 km/h. Damit bietet Continental als erster und bislang einziger Hersteller überhaupt einen Pkw-/4×4-Winterreifen in 21 Zoll an.

Als ein Marktführer im Tuningreifensegment arbeitet Continental in Entwicklungs-Partnerschaften eng mit Fahrzeugherstellern und führenden Fahrzeugveredlern zusammen. Dafür unterhält Europas das Unternehmen eine eigene Tuningabteilung. Dort ist neben den vier Spezialisten, die mit Verkauf und Marketing der Reifen bei den Top-Tunern betraut sind, ein Ingenieur exklusiv für die Entwicklung neuer Reifen für Supersportler zuständig.

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