„Innovationsmanagement“ bei Continental

„Wir ermitteln Trends und leiten daraus Kundenbedürfnisse ab.“ Dr. Otmar Schreiner, „Corporate Innovation Manager“ bei Continental, bringt es auf den Punkt: Nur mit einem ausgefeilten Innovationsmanagement und effizienten Ingenieur-Netzwerken ist der internationale Automobilzulieferer erfolgreich und kann die Zukunft sichern. „Wir setzen im globalen Markt auf die bestmögliche Kombination aus Innovationen, Qualität und Kosten, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen“, so Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender der Continental.

Doch wie funktioniert das ganz praktisch? Im Jahr 2005 stiegen die Ausgaben bei Conti für Forschung und Entwicklung (F&E) gegenüber dem Vorjahr um 65,6 Mio. Euro (+12,5 %) auf 589,4 Mio. Euro. Und sie werden weiter steigen. Derzeit sind rund 6.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Automobilzulieferers in der F&E tätig. Dr. Schreiner: „Es ist eine Kombination verschiedener Innovationstypen, die den Erfolg ausmachen – von der Prozessoptimierung in der Produktion über die Weiterentwicklung bestehender bis zur Entwicklung vollständig neuer Produkte.“ So geht es darum, Unfälle zu vermeiden, Unfallfolgen zu minimieren, aber auch darum, Fahrkomfort und Fahrfreude zu erhöhen.

Dr.-Ing. Peter E. Rieth ist Geschäftsleiter Technologie & Zukunftsentwicklung bei Continental Automotive Systems: „Eine unserer Neuentwicklungen, das ESP II, nutzt zum Beispiel neben den üblichen Eingriffen in Motorleistung und Bremse auch aktive Eingriffe in Lenkung und Fahrwerkregelung, um insbesondere bei Fahrbahnzuständen mit unterschiedlicher Griffigkeit der einzelnen Räder die Fahrstabilität weiter zu verbessern.“ Dr. Rieth ist übrigens Inhaber von weltweit mehr als hundert Patenten.

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