Produktionskürzungen der US-Autoindustrie belasten Superior

Die Quartals- und 9-Monats-Zahlen des weltgrößten Aluminiumgussräderherstellers Superior Industries (Van Nuys/Kalifornien) werden vor allem durch die Produktionskürzungen der drei großen amerikanischen Autohersteller – speziell im Bereich der Plattformen für „Light Trucks“ und SUVs – belastet. Als Reaktion darauf restrukturiert Superior das Unternehmen, was einerseits den Verkauf eines nicht zum Kerngeschäft zu rechnenden Tochterunternehmens, die Schließung des Felgenwerkes Johnson City und Kapazitätsanpassungen des Felgenwerkes am Stammsitz sowie der Verchromungsanlagen in Fayetteville (Arkansas) beinhaltet. Andererseits steht die dritte Felgenfabrik in Mexiko kurz vor der Fertigstellung und soll noch in diesem Jahr die Produktion aufnehmen.

Der Umsatz im dritten Quartal (endete am 30.9.) nahm verglichen zum Vorjahr um 2,2 Prozent ab auf 174,288 Millionen US-Dollar, im 9-Monats-Zeitraum um 3,4 Prozent auf 577,693 Mio. Die Anzahl ausgelieferter Räder brach im Quartal um 16,4 Prozent ein, für die ersten neun Monate um 12,8 Prozent. Die Verluste summierten sich im Quartal auf 7,711 Millionen Dollar (einschließlich 3,4 Millionen für Anlaufkosten des neuen Werkes in Mexiko), im 9-Monats-Zeitraum auf 4,494 Mio.

Das Jointventure-Werk SUOFTEC, das Superior in Ungarn zusammen mit der Firma Otto Fuchs (Meinerzhagen) betreibt, konnte im Quartal noch 1,108 Millionen Gewinn zum Superior-Ergebnis beitragen nach 1,736 Mio. im Vorjahr, bezogen auf die ersten neun Monate des Geschäftsjahres verringerte sich der positive Beitrag SUOFTECs von 4,038 Mio. auf 2,699 Mio. US-Dollar. In Tatabanya fertigt Otto Fuchs Pkw-Schmiede- und Superior Pkw-Gussräder aus Aluminium.

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