Nur die Kombination mit Winterreifen bringt 4×4-Autos Sicherheit

Allradantrieb ist im Winter kein Allheilmittel. Denn der Einfluss von Reifen ist auf das Brems- und Fahrverhalten bei Gelände- und SUV-Fahrzeugen von besonderer Bedeutung. Darauf weist nochmals Reifenhersteller Dunlop hin.

Während die 4×4-Fahrzeuge mit Sommerreifen über eine gute Traktion in schwierigem Terrain abseits asphaltierter Strecken verfügen, gelten auf winterlichen Straßen andere Gesetze. SUV-Fahrzeuge bewältigen im Winter mit Sommerpneus durchaus steile Bergauf-Passagen ohne Schwierigkeiten. Doch beim Bremsen kämpfen die Geländewagen mit den gleichen Problemen wie normale Pkw.

Dunlop empfiehlt Autofahrern daher, egal mit welcher Antriebsvariante sie unterwegs sind, den Wechsel auf Winterreifen. Während einem mit Winterreifen ausgestatteten Fahrzeug aus einer Geschwindigkeit von nur 40 km/h 22 Meter Anhaltweg bei einem Test genügten, kam ein Auto mit Sommerreifen womöglich erst nach der doppelten Distanz zum Stehen. Selbst der beste Fahrer kann diesen doppelt so langen Bremsweg nicht ausgleichen und bei winterlichen Straßenbedingungen mit Sommerreifen zum Sicherheitsrisiko für sich und andere werden. Bei Geländewagen wirkt sich außerdem das höhere Gewicht der Fahrzeuge negativ aus. Kommt das Auto ins Rutschen, kann auch der Allradantrieb nichts mehr ausrichten.

Ein wichtiges Merkmal zur Identifikation eines echten Winterreifens ist die Kennzeichnung: Wenn eine von einem Berg umrahmte Schneeflocke auf die Seitenwand des Reifens geprägt ist, bedeutet dies mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen echten Winterreifen handelt. Der mit dem Schneeflocken-Symbol gekennzeichnete Reifen sollte nämlich bei einem speziellen Wintertest bessere Werte als ein Referenzreifen erreichen. Auch bei den All-Season-Reifen des Herstellers Dunlop – sie werden besonders häufig für 4×4-Fahrzeuge genutzt – handelt es sich durchweg um echte Allrounder für Allradler.

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