Steht Sibur-Russian Tyres vor dem Verkauf?

Entgegen früheren Aussagen steht bei Sibur-Russian Tyres wohl doch kein Börsengang bis 2009 mehr auf dem Programm. Alexander Dyukov, Präsident der Sibur-Holding, aus der der Reifenhersteller erst zu Beginn des Jahres ausgegliedert wurde, bereitete entsprechenden Spekulationen nun in einem Interview ein Ende. Statt des Börsengang sei man auf der Suche nach einem „strategischen Investor für die Reifenherstellung“, so Dyukov. Auch sei die „Gründung eines Jointventures“ eine Option. Russischen Analysten zufolge sei dies eine schlechte Nachricht für die Minderheitsaktionäre der zu Sibur-Russian Tyres gehörenden Reifenfabriken, die als eigene Gesellschaften firmieren. Der Reifenhersteller betriebt derzeit vier Fabriken in Yaroslavl’ (Yarshina), Omsk (Omskshina), Ekaterinburg (Uralshina) und Volzhski (Voltyre-Prom). Ganz offensichtlich wolle oder könne der Sibur-Konzern nicht selber in seine Reifenfabriken investieren. Beobachter spekulieren sogar, die Sibur-Holding könnte den baldigen Verkauf der Reifensparte planen. Dass solche Pläne nicht ausgeschlossen seien, hatte bereits im März dieses Jahres Igor Karavajev bestätigt, bei Sibur-Russian Tyres als Direktor für strategische Unternehmensentwicklung tätig.

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