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Wennemer: Kein grundsätzliches Nein an Finanzinvestoren

Der Autozulieferer Continental lehne den Einstieg eines Finanzinvestors nicht grundsätzlich ab. Konzernchef Manfred Wennemer sagte der Nachrichtenagentur Reuters nun in Paris, Voraussetzung für eine Zustimmung durch den Vorstand sei, dass Continental seine bisherige Strategie fortsetzen und weiter investieren könne. „Wir wollen nicht für drei, vier Jahre aus dem Spiel genommen werden“, sagte er auf einer Veranstaltung von Reuters im Vorfeld des Pariser Autosalons. Zu dem jüngst gescheiterten Übernahmeversuch durch einen US-amerikanischen Finanzinvestor wollte sich Wennemer nicht näher äußern.

Er sagte lediglich, die Gespräche seien in gegenseitigem Einvernehmen beendet worden. Wennemer bekräftigte unterdessen abermals die Gewinnprognose für das laufende Jahr, heißt es da weiter: „Ich bin 100 Prozent sicher, dass das operative Ebit 2006 höher sein wird als das operative Ebit von 2005 – ohne Sondereffekte.“ Restrukturierungskosten für die jüngst von Motorola übernommene Autoelektroniksparte könnten das Konzernergebnis belasten. Der Automobilzulieferer und Reifenhersteller hatte mehrfach angekündigt, der Konzern werde in diesem Jahr besser abschneiden als im Rekordjahr 2005. Im vergangenen Jahr belief sich der Umsatz auf 13,8 Milliarden Euro und das operative Ergebnis (Ebit) auf 1,5 Milliarden Euro.

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