Dubai ein bedeutender Umschlagplatz für Reifen

Zur letztjährigen „automechanika Middle East“ waren 10.574 Besucher aus 89 Ländern gekommen. Ausgestellt hatten 654 Unternehmen aus 37 Ländern. Dubai ist in den letzten Jahren zu einem bedeutsamen internationalen Umschlagplatz zahlreicher Autoteile geworden, zum Beispiel von Reifen.

Importiert wurden im letzten Jahr Lkw- und Bus-Reifen im Gesamtwert von 195 Millionen US-Dollar, direkt in den Re-Export gingen davon 34 Prozent (entsprechend einem Wert von 67 Millionen Dollar). Die Herkunftsländer dieser Reifentypen waren in dieser Reihenfolge China (entsprechend einem Wert von 60 Millionen US-Dollar), Japan (51 Mio. $), Indien (29 Mio. $), Südkorea (12 Mio. $) und Italien; Bestimmungsländer waren Irak (20 Mio. $), Iran (11 Mio. $), Afghanistan (4 Mio. $), Algerien und Angola (jeweils 2,6 Millionen).

Noch eindrucksvoller die Zahlen für Pkw-Reifen: Importiert wurden Reifen im Wert von 235 Millionen US-Dollar, davon 75 Prozent (entsprechend einem Wert von 175 Millionen Dollar) wieder exportiert. Auch hier die jeweils fünf größten Herkunfts- und Bestimmungsländer: Pkw-Reifen im Wert von 67 Millionen Dollar kamen aus Japan, gefolgt von China (51 Mio. $), Indonesien (32 Mio. $), Südkorea (25 Mio. $) und Malaysia (9 Mio. $); bei den Bestimmungsländern rangiert Irak (42 Mio. $) vor Iran (37 Mio. $), Libyen (11 Mio. $) sowie Algerien und Afghanistan (jew. 7 Mio. $).

Reifengroßhändler waren die drittgrößte Besuchergruppe auf der letzten „automechanika Middle East“. Die Veranstaltung 2007 findet wiederum statt im Dubai International Convention and Exhibition Centre.

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