Hayes Lemmerz mit verbessertem Quartalsergebnis

Der weltgrößte Räderhersteller Hayes Lemmerz (Northville/Michigan) hat jeweils verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres (endete am 31.7.) den Umsatz um 4,9 Prozent auf 583,4 Millionen Dollar gesteigert und den Verlust (net loss) signifikant verringert auf 26,9 Millionen Dollar (nach einem Minus von 70,3 Mio.). Auch die Kennziffern Cashflow und Liquidität lassen den Schluss zu, dass die anhaltenden Restrukturierungsbemühungen erfolgreich sind.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres hat Hayes Lemmerz für 385 Millionen Dollar neue Geschäftsabschlüsse tätigen können, davon etwa 75 Prozent auf den internationalen Märkten. Präsident, CEO und Chairman Curtis Clawson nennt explizit für Japan und Korea die Kunden Toyota, Nissan, Honda und Hyundai, für Europa Volkswagen, Audi, BMW, Renault und Fiat. In Nordamerika diversifiziere man den Produktmix in Richtung mehr Crossover-SUVs und Pkw.

Für das Gesamtjahr rechnet Hayes Lemmerz mit einem Umsatz in der Größenordnung 2,2 bis 2,3 Milliarden Dollar Umsatz. Im Rahmen der strategischen Hinwendung zur Produktion in „low cost countries“ fließen die aktuellen Investitionen in die Kapazitäten der Aluminiumgussräderfabriken in Tschechien, Thailand und der Türkei sowie in die Nutzfahrzeug-Stahlräderfabrik in Indien.

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