HMI blickt auf 20 erfolgreiche Jahre zurück

Die Handelsmarketing-Initiative (HMI) feiert ihren 20. Geburtstag. HMI ist mit weit über 500 Partnerbetrieben der stärkste Handelsbereich im GDHS-Verbund, eine der ältesten und zugleich die am stärksten wachsende Organisation im Markt, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Seit ihrer Gründung ist HMI kontinuierlich auf Wachstumskurs und heute mit rund 580 Partnerbetrieben das größte Handelssystem unter dem Dach der GDHS. HMI-Partnerunternehmen bieten neben den klassischen Leistungen des Reifenfachhandels auch zahlreiche Kfz-Dienstleistungen an. Vor 20 Jahren sah die Welt im deutschen Reifenhandel noch ganz anders aus, erinnert sich Michael Lutz, heutiger Leiter von HMI. „Damals gab es nur wenige Kooperationen. Goodyear etablierte mit dem Goodyear Reifen + Autoservice das Franchise-System in Deutschland und hob HMI aus der Taufe. Bei vielen Reifenhändlern lief die betriebliche Organisation noch allein über Karteikartensysteme.“ Lutz: „Das ging einfach nicht mehr. Wir suchten deshalb dringend eine Kooperation, die uns helfen konnte, die betrieblichen Abläufe mit einem EDV-System zu vereinfachen – eigentlich dieselbe Situation wie auch heute noch in vielen Betrieben.“

HMI sei mehr als eine Gruppe innerhalb des GDHS-Verbundes. HMI, meint Michael Lutz, sei fast schon eine Familie: „Das hat natürlich auch damit zu tun, dass man gemeinsam einen langen Weg gegangen ist – ohne Zwang, ohne Druck. Das ist der Schlüssel zum Erfolg.“ Betrachte man die letzten drei Jahre, so Lutz weiter, erfordere allein der Marktdruck die Zugehörigkeit zu einer starken Kooperation. Ein mittelständischer Reifenhändler, der heute noch allein im Markt operiere, habe es unglaublich schwer. Denn der Markt habe sich geändert. Das zeige allein das Wachstum im Flottengeschäft, das es noch vor zehn Jahren in dieser Form gar nicht gegeben hat. Lutz: „Blickt man zurück, so kann man beobachten, dass sich die Bedeutung einzelner Leistungsbausteine verändert hat. Früher habe der Handel die Nähe zu einer Kooperation gesucht, weil er eine EDV-Anbindung brauchte. Heute verfügt jeder neue Handelspartner bereits über EDV. Auch wenn „tiresoft“ beispielsweise nach wie vor einzigartig sei, „so steht unser EDV-Angebot heute auf Platz drei bei der Bewertung unserer Leistungsbausteine. Heute sind der Zugang zum Flottengeschäft und unsere Marketingangebote Hauptgründe für eine Entscheidung pro HMI.“

HMI-Partner gehörten zu einem Verbund, der stets neue Entwicklungen angestoßen hat, heißt es weiter in der Mitteilung, sei es die erste speziell für den Reifenmarkt entwickelte Software tiresoft oder sei es der Bereich Autoservice, der mittlerweile unverzichtbarer Servicebestandteil im Reifenfachhandel ist. Zudem genössen die Partner die Zugehörigkeit zu einer Kooperation, die als erste das Flottengeschäft professionell umgesetzt habe und sie profitierten von einer Marketingunterstützung, die in ihrer Vielfalt heute noch ihresgleichen suche. Ein starker Wachstumsgarant für die Gruppe sei auch der Weg von der „GHS“ zur „GDHS“ gewesen. Damit verbunden war ein noch größeres Portfolio an Konzernmarken, mit denen die HMI-Partner alle Bedürfnisse im Markt befriedigen können. Dasselbe gelte für die FRI. Von der Goodyear Reifen + Autoservice-Gruppe und von HMI gegründet, hätten die Partner als Mitgesellschafter der FRI die Chance, profitable Einkaufsvorteile zu nutzen, eine Chance, die die meisten Partnerbetriebe auch intensiv nutzten. „Der große Vorteil von HMI: Bei uns kann sich jeder Partner aus einem großen Angebot professioneller Marketingleistungen genau das aussuchen, was er braucht. Deshalb haben wir auch diesen Zulauf“, sagt HMI-Chef Michael Lutz.

Einige HMI-Partner der ersten Stunde gehören auch heute noch zum GDHS-Verbund. Klaus Gläser beispielsweise. Spricht man den heutigen Premio-Partner auf HMI an, kenne sein Enthusiasmus keine Grenzen: „Das waren ganz hervorragende Zeiten, der Kontakt zur Systemzentrale wasr noch viel enger als heute. HMI war damals eine sehr kleine Gruppe, entsprechend eng war auch der Kontakt zu den Gebietsmanagern, mit denen wir fast schon freundschaftliche Kontakte pflegten. Wir haben damals gemeinsam die Entwicklung des Reifenfachhandels schon so nach vorne getrieben, dass den Wettbewerbern schwindelig wurde. Das war herrlich!“ Auch Walter Siegel, heute noch HMI-Partner in Rheinfelden, erinnert sich gerne an die Anfänge der Handelsmarketing-Initiative: „Von EDV und professioneller Warenwirtschaft hatte vor 20 Jahren noch niemand wirklich Ahnung. Um so wichtiger war HMI für mich, eine Kooperation die schon damals sehr viel Know-how in den Markt brachte. Als kleineres Handelsunternehmen fehlte uns der Blick auf das große Ganze. Auch die regelmäßigen Tagungen waren und sind für mich sehr wertvoll. Bis heute nehme ich immer wieder drei, vier Themen mit, durch die ich mein Geschäft weiter voran bringe.“

Viel hat sich in den vergangenen 20 Jahren geändert: So führen einige HMI-Partner heute ihr Geschäft nicht mehr nur an einem Standort. Zum Teil stehen bis zu 30 Filialen unter der Führung eines Unternehmers. Für solche Filialisten sei der Zugang zum Flottengeschäft extrem wichtig. Aufgrund ihrer starken regionalen Identität bräuchten sie aber eine Kooperation, die in der Lage sei, überregionale Kunden anzusprechen. Genau das biete HMI bzw. die GDHS, die sich im überregionalen Markt einen hervorragenden Ruf erworben habe, heißt es weiter in der Mitteilung. Ein ganz wesentlicher Punkt dabei sei das partnerschaftliche Miteinander. Michael Lutz: „Bei uns laufen keine Entscheidungen an den Partnern vorbei“, erklärt Michael Lutz. „Uns ist der Partner wichtig. Was er sagt, nehmen wir auch ernst. HMI hat deshalb auch schon sehr früh einen Beirat gegründet, der die Interessen der Gruppe bis heute wahrnimmt – mit großem Erfolg.“

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