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Reifenhändler qualifizieren sich für Dunlop Drivers Cup

Während die Bewerbungsfristen für die Endverbraucher noch laufen, filtert Dunlop bereits die ersten Qualifikanten für die – mögliche – Teilnahme an der Endrunde des kommenden Dunlop Drivers Cups heraus. Rund 150 Reifenexperten gab der Hersteller nun in Ungarn die Gelegenheit, ihre fahrerischen Fähigkeiten abseits befestigter Straßen im Rahmen eines Offroad-Camps unter Beweis zu stellen. Zehn davon haben die hohen Anforderungen der Ausrichter des „ultimativen Abenteuers“, so Dunlop über die bereits zum neunten Mal stattfindende Eventveranstaltung, erfüllt und werden Mitte Oktober zu einem Sportfahrerlehrgang im elsässischen Biltzheim auf dem L’Anneau du Rhin, dem so genannten Rheinring, um die wenigen begehrten Tickets für das Finale kämpfen.

Der jetzt in die heiße Phase eintretende Dunlop Drivers Cup 2006/2007 wird eine Veranstaltung der besonderen Art werden, zeigt man sich in Hanau überzeugt. Während der Cup früher als eine Rundfahrt an einem attraktiven Reiseziel – Patagonien, zwei Mal USA, Südafrika, Australien, Malaysia, Mexiko und Italien – stattfand, wird er dieses Mal am Stammsitz der deutschen Dunlop GmbH & Co. KG gestartet. Ziel der Fahrveranstaltung, dessen Finale sehr wahrscheinlich im kommenden April stattfinden wird, wird Marrakesch im Südwesten Marokkos sein. Um dort anzugelangen, müssen die 30 Finalteilnehmer – darunter wieder wenigstens zwei Teams aus dem Reifenfachhandel – 3.500 bis 4.500 Kilometer mit den Fahrzeugen des Sponsors Nissan zurücklegen.

Wesentlich kürzer, dafür aber in etlichen Teilen wesentlich anspruchsvoller, waren die zu fahrenden Strecken im Rahmen der diesjährigen Offroad-Camps, die für die teilnehmenden Reifenhändler und Geschäftspartner nicht nur Incentive darstellten, sondern eben auch eine anspruchsvolle Qualifikationsrunde. Dabei mussten die 150 in fünf Gruppen (zwei Mal Euromaster, GDHS, Freier Reifenfachhandel, point S) ins ungarische Tata eingeladenen Reifenexperten etliche Geländeübungen am Lenker eines Nissan Patrol oder eines Nissan Pathfinder bestehen. Gleichzeitig konnten sie sich auf den wenigen in Ungarn gefahrenen Transferstrecken erstmals an die für den Dunlop Drivers Cup übliche Navigationsform mittels GPS-Empfänger und Roadbook gewöhnen. Diese Hürde bewältigen die meisten Teilnehmer am Offroad-Camp allerdings ohne größere Mühen.

Bei den einzelnen Trial-Sektionen, die die Organisatoren um den längjährigen DDC-Instruktor Rainer Scholz, um Ute Behrens (für die operative und organisatorische Umsetzung als Mitarbeiterin der Agentur Mekom mitverantwortlich) sowie um Premio-Reifenhändler und 4×4-Experten Klaus Faust aus Kerpen (All-4-Action GmbH) gesteckt hatten, wurden da schon höhere Ansprüche an die Teilnehmer der fünf nacheinander stattfindenden Offroad-Camps in Ungarn gestellt. Wie immer ging es dabei im Gelände nicht um die schnellste Zeit, sondern in der Regel darum, eine Übung genau in der dafür vorgegebenen Zeit zu bewältigen. Dabei sollten natürlich die gesteckten Tore möglichst nicht berührt werden. Dieses wie auch Vergehen gegen die Zeitvorgaben wurde mit Strafpunkten belegt, so dass sich am Ende der Veranstaltungstage in und um Tata in Ungarn eine Liste von zehn Reifenexperten ergibt, die sich für die Teilnahme am Sportfahrerlehrgang im französischen L’Anneau du Rhin qualifizieren konnten. Dies sind: Thomas Stutz (Euromaster, Bremen), Hans-Werner Bick (Euromaster, Trier), Thorsten Knorz (Euromaster, Weilburg), Uwe Stark (Euromaster, Römerstein), Richard Kunert (AU-TO-FIT Braun, Neustadt an der Weinstraße), Dirk Reitz (Reifen Jens, Bergheim), Michael Gromann (Regensburg), Oktay Tuerk (Euromaster, München), Frank Danger (Reifen-Danger, Hameln) und Michael Bayer (Reifen Stefan, Ludwigshafen am Rhein).

Dabei hatte sich insbesondere die erste der fünf Qualifikationsrunden mit einem äußerst hartnäckigen Dauerregen herumschlagen müssen. Dieser hatte die schweren Böden in der Kleinen Ungarischen Tiefebene im Nordwesten des Landes entlang der Donau in beinahe undurchdringlichen Schlamm verwandelt. Die 30 teilnehmenden Reifenhändler und Dunlop-Geschäftspartner zeigten sich allerdings hartnäckig und bewiesen somit bereits in der Vorauswahl Qualitäten, die von den Teilnehmern der Endrunde im kommenden April samt und sonders erwartet werden.

Für den Reifenhersteller stellt das Eventmarketing mittels Dunlop Drivers Cup nicht nur ein attraktives Medium dar, um jedes Jahr Millionen Endverbraucher über die begleitenden Berichterstattungen im Fernsehen wie auch in namhaften Printmedien zu erreichen. Darüber hinaus ist der „DDC für uns ein maßgebliches Kundenbindungsinstrument“, so Edgar Zühlke, der die Niederlassung Mitte am Flughafen Paderborn-Lippstadt für Dunlop leitet und in Ungarn einige seiner Kunden persönlich begrüßen konnte. Die Teilnehmer aus dem Reifenhandel sollen – über das Produkt hinaus, das sie vermarkten – eine „persönliche Bindung“ zu den Menschen und den Produkten aufbauen, die beim Dunlop Drivers Cup wirken und präsentiert werden, so Zühlke weiter, der bereits seit rund zwölf Jahren beim Reifenhersteller in verschiedenen Funktionen tätig ist. Der Cup sei stets „hochwertig besetzt“ und „hoch professionell organisiert“, lobt der Verkaufsleiter und die Teilnehmer kommen in Länder und Regionen, deren Vorzüge und Sehenswürdigkeiten ein privat Reisender nur selten zu Gesicht bekommen würde. Dabei sei es stets wichtig, die Verpackung einer solchen Veranstaltung auch mit Inhalten zu füllen. Dies sei beim Dunlop Drivers Cup, der nun zum neunten Mal stattfindet, stets gelungen.

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