EU-Kommission prüft Konzentration im Schneekettenbereich

Wie die schwedische Thule-Gruppe (Malmö) mitteilt prüft die EU-Kommission die Ende März angekündigte Übernahme der Pewag Schneeketten GmbH (Österreich). Laut Anders Pettersson, CEO und Präsident der Thule AB, untersucht die EU die Konsequenzen solch einer Akquisition für die Wettbewerbsbedingungen in Ländern wie Italien, Österreich und Frankreich. Pettersson erwartet eine Entscheidung innerhalb der nächsten vier Monate.

Hintergrund: Thule hatte sich bereits in 2005 den italienischen Anbieter König (Umsatz in 2005: ca. 33,5 Millionen Euro) einverleibt. Mit der Akquisition von Pewag (Umsatz 2005: 48 Mio. Euro) will die „Mobilitätsfirma“ Thule das Geschäft vor allem mit Pkw-Ketten stärken.

Die Thule-Gruppe beschäftigt derzeit etwa 2.300 Mitarbeiter und unterhält 20 Produktions- und Verkaufseinheiten in Europa, Nordamerika, Afrika und Asien. Die Thule AB hat in 2005 etwa 345 Millionen Euro umgesetzt und gehört mehrheitlich der britischen Private-Equity-Firma Candover. Pewag ist ein Unternehmen in Familienbesitz, das über Schneeketten hinaus auch Ketten für industrielle Anwendungen wie Reifenschutz und spezielle Hubfahrzeuge im Sortiment führt.

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