Großauftrag für Alcoa-Felgenwerk

Die Beloit Daily News (Wisconsin/USA) zitieren einen Alcoa-Sprecher, dass das örtliche Werk für Pkw-Aluminiumgussfelgen einen 30-Millionen-Dollar-Auftrag erhalten habe, innerhalb der nächsten zwei Jahre 320.000 Felgen zu liefern, der (Erstausrüstungs-)Kunde wolle ungenannt bleiben.

Beloit hat eine Kapazität von rund eine Million Stück pro Jahr und beschäftigt 450 Mitarbeiter. Die aktuellen Kunden der Alcoa-Fabrik heißen Ford, General Motors, Chrysler, Honda, Nissan, Jaguar, BMW und Volvo.

Im Übrigen hat das Werk Beloit mit Dean Meridew, der zuvor als Vizepräsident für die Felgenwerke der Amcast Industrial Corporation verantwortlich war, einen neuen Werksleiter. Amcast ist seit einigen Monaten insolvent und aus dem Felgenwettbewerb ausgeschieden. Dean Meridew hat in seiner 21-jährigen Erfahrung in der Felgenbranche auch Europa-Erfahrung, denn Amcast war bis zum Frühjahr 2003 Muttergesellschaft des europäischen Wettbewerbers Speedline.

Der Auftrag ist darum für die Mitarbeiter auch eine Beruhigung, weil vor einigen Monaten durchgesickert war, dass Alcoa erwogen hat, das Werk an Interessenten zu verkaufen. Nach einer gründlichen Prüfung dieser Interessenten hatten diese jedoch von einem Werkskauf Abstand genommen.

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