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BRV bringt Felgenhersteller in neuem Arbeitskreis zusammen

Am 21. Juni 2006 wurde mit der Gründung des „Arbeitskreises Felgenhersteller“ unter dem Dach des Bundesverbandes Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V. der Grundstein für eine verbandliche Interessenvertretung der Felgenbranche gelegt. 16 Unternehmen der Felgenindustrie hatten im Vorfeld ihre Mitwirkungsbereitschaft bekundet, davon waren drei Viertel – die insgesamt rund 70 Prozent des Stückvolumens im Alufelgenmarkt auf sich vereinen – bei der Gründungssitzung des Arbeitskreises in Bonn vertreten. Der Arbeitskreis verfolge insbesondere das Ziel, Einfluss auf branchenrelevante politische und gesetzgeberische Entwicklungen zu nehmen, heißt es in einer Mitteilung des BRV. Zudem solle der regelmäßige Informations- und Gedankenaustausch innerhalb des Arbeitskreises den Mitgliedern helfen, die vielfältigen Herausforderungen im Tagesgeschäft zu bewältigen.

Die organisatorische Struktur des Gremiums sei ebenso überschaubar wie effizient: Dem aus allen Arbeitskreismitgliedern bestehenden Vollgremium, das zwei- bis vier Mal pro Jahr tagen soll, Themenschwerpunkte festlegt und Berichte über die Aktivitäten entgegen nimmt, ist ein ehrenamtlich besetzter „geschäftsführender Arbeitskreisvorstand“ beigestellt. Dieser besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern, wird für drei Jahre aus dem Kreis der Mitglieder gewählt und leistet gemeinsam mit der BRV-Geschäftsstelle die eigentliche Arbeit des Arbeitskreises. Als erstes Führungsgremium wurden Gerhard Ackermann (Rial) als Vorsitzender sowie Rudi Müller (Alcar) und Gottfried Schwaner (Kronprinz) als Beisitzer berufen.

Arbeitsschwerpunkte der kommenden Monate werden insbesondere folgende Themen sein: (1) Analyse der Auswirkungen der EU-Räderrichtlinie auf das Ersatzgeschäft; (2) Statistische Erfassung der Felgenverkäufe im Dreimonats-Rhythmus als Projekt der Marktforschung; (3) Erörterung von Fällen mangelhafter Importprodukte mit dem Kraftfahrt-Bundesamt.

„Über diese konkreten Projekte hinaus äußerten die Arbeitskreismitglieder die Hoffnung, dass durch eine aktive, sachorientierte Tätigkeit im Arbeitskreis Vertrauen untereinander aufgebaut und das gedankenlose Gegeneinander mit der Zeit etwas eingeschränkt werden kann“, so resümiert BRV-Chef Peter Hülzer ein weiteres Ergebnis der Gründungssitzung. „Bei allem Wettbewerbsdenken – das nach wie vor Bestand haben soll – müsse die Zielsetzung lauten: Gemeinsam erreichen wir mehr.“ AK-Vorsitzender Ackermann ergänzt: „Weitere Branchenkollegen, die sich dieser Zielsetzung anschließen können und wollen, sind als Mitglieder im Arbeitskreis jederzeit herzlich willkommen.“

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