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TTI hätte gerne mehr deutsche Kunden auf dem Messestand gehabt

Peter van’t Hof, Chef des niederländischen Reifengroßhändlers Tyre Trading International (TTI), hätte dagegen gerne auch mehr deutsche Gäste auf seinem Messestand begrüßt. Er führt den mangelnden Besuch deutscher Händler auf das Vordringen des Internet zurück, wodurch sich viele ausreichend informiert fühlen.

Am Firmensitz in Numansdorp befinden sich zwei weitere Unternehmungen unter dem gleichen Dach wie TTI: Motorbanden Service Niederlande ist mittlerweile die Nummer Eins in den Niederlanden in dem Segment Motorradreifen. Die Servicestation S & G schließlich ist die dritte Firma, wobei ursprünglich die Firmierung „Stop & Go“ lautete, nach einem Rechtsstreit aber eine etwas kuriose Situation entstanden war, die zur Umfirmierung geführt hatte. Mit dem Konzept von S & G ist man übrigens Franchisenehmer.

Aber hauptsächlich waren van’t Hof und sein Mitarbeiter Stephan van Leeuwen natürlich in Essen, um ihr Markenspektrum zu präsentieren, das angeführt wird von Antyre, eine Marke aus China, die im Low-Budget-Bereich angesiedelt ist und die TTI exklusiv in Deutschland, Benelux, Polen, Zypern, Frankreich, der Schweiz, Griechenland, Österreich und Ungarn vermarktet. Für van’t Hof ist erstaunlich, wie schnell es die Produzenten – Antyre wird in drei verschiedenen Fabriken produziert – schaffen, qualitativ hinzuzulernen. Und er präsentiert den Ultra-High-Performance-Reifen HP188, dessen üppige Palette immerhin bis 255/35 ZR20 97W XL reicht. Ferner hat TTI die Vertriebsrechte der Marke Kingstar (by Hankook) in Benelux und für Falken in den Niederlanden. Mit Leichtmetallfelgen hatte man sich mal mehr versprochen und für die Würzburger Marke DBV in den Niederlanden den Vertrieb übernommen. Aber van’t Hof ist eben durch und durch ein Reifenmann.

Dennoch ist TTI immer daran interessiert, neue Geschäftsfelder aufzutun, die sich dann auch manchmal von außen ergeben. So plane Antyre, verstärkt bei Lkw-Reifen einsteigen zu wollen – was natürlich dazu führen wird, auch über die Vermarktung dieses Segmentes mit den Chinesen reden zu wollen. Lkw-Reifen kann sich van’t Hof für sein Großhandelsgeschäft vorstellen, EM-Reifen (noch) nicht.

Recht positiv entwickelt sich das Komplettradgeschäft mit Autohäusern. Dass die Lagerkapazitäten immer wieder zu klein werden und im letzten Jahr erneut Kapazitäten aufgebaut worden sind, liegt halt am Unternehmenserfolg: Neben den Motorradreifen vermarktet man ja eigentlich alle Pkw-Reifenmarken wie andere auch. Peter van’t Hof: „Da ist immer Bewegung drin.“

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