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PLW auf der Messe Essen: Etwas anders sein

Man sei immer bemüht, etwas anders zu sein als alle anderen, erklärt der Inhaber von ProLine Wheels (Marke PLW) Manfred Brüning. Natürlich orientiere man sich auch an Markttrends, aber 1-zu-1-Kopien lehnt er klar ab, statt dessen versuche man durch kleinere, aber kreative Ideen Akzente zu setzen. Und er verweist – beispielhaft – auf das Trenddesign PM, für das optional eine Mittenkappe angeboten wird mit dem Effekt, mit einem Rad eigentlich zwei Designs zu schaffen. Ferner versucht er den Spagat, auch mit einer Marke PLW zwei unterschiedliche Segmente abzudecken. Einerseits werden echte Volumenräder vorangetrieben, andererseits werden Designs kreiert, bei denen man von vornherein auf Exklusivität setzt und sich überhaupt keinen Mengendruck schaffen will. PLW ist in den letzten Jahren – wie es auch Brünings persönlicher Vorgehensweise entspricht – eher „im Stillen Hintergrund“ (O-Ton) gewachsen, aber heute bei allen größeren Kooperationen und Ketten gut im Geschäft.

Wenn es denn mal Probleme geben sollte, dann bei der Warenbeschaffung, mal klemmt es bei dem einen Design bei Hersteller A, dann bei dem nächsten Design bei Hersteller B usw. Brüning („Wir haben den Elan, Probleme zu überwinden.“) versucht dem zu begegnen, indem fast immer zwei oder gar drei Werkzeuge bei verschiedenen Herstellern platziert werden. Das ist angesichts von mittlerweile zwanzig (!) Designfamilien schon auch ein finanzieller Kraftakt. Aktuell werden PLW-Räder in der Türkei (bei Döktas und Cevher) und in China (bei Dicastal) hergestellt.

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