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Die beiden Marken Keskin und Syron auf der „Reifen“

Sollte man jetzt den Auftritt der Frankenthaler Firma Keskin Tuning eher den Reifen- oder eher den Felgenanbietern zuschlagen, die auf der Reifenmesse ausstellten? Denn mittlerweile steht der Name Keskin nicht mehr „nur“ als Felgenmarke für die junge und am Automobil begeisterte Tuninggemeinde, das Unternehmen ist auch Deutschland-Distributeur von Reifen der Marke Syron und hat ferner die Vertriebsrechte für Österreich und die Niederlande.

Syron wird bei Nexen in Korea hergestellt, Ähnlichkeiten mit der in Amerika vertriebenen Exklusivmarke Lexani sind alles andere als zufällig. Die Syron-Palette beginnt da, wo andere in etwa aufhören: 195/45 R15W ist die kleinste Größe, die beiden Profilvarianten heißen „N 3000“ und (künftig) „Race 1“, gerade mit letzterem Profil, das allerdings erst im Januar 2007 zur Verfügung steht und bei dem der mächtigste Reifen sogar 235/25 ZR20 misst, wolle man im Markt ein Zeichen setzen, so Dipl.-Ing. Erkan Topçu. „Wir konzentrieren uns auf den UHP-Markt.“ Ziel des Unternehmens sei es nicht, die „großen Volumina zu drehen“.

„Race 1“ ist ein ganz eigenes, ein ganz modernes Profil für den Ultra-High-Performance-Sektor, den Keskin mit Syron ausfüllen will. Bei „Brot-und-Butter-Reifen“ und selbst in dem darüber gelegenen Segment will Keskin gar nicht zu Hause sein. Das Unternehmen konzentriert sich auf Fahrzeuge ab der gehobenen Mittelklasse bis hin zu Oberklasse- und Supersportwagen und selbstredend veredelte Autos, am besten mit Reifen der Marke Syron und Felgen der Marke Keskin. Denn die ganz großen Autos wird sich nicht jeder Keskin-Kunde leisten können, die Altersstruktur der Zielgruppe liegt bei 18 bis 28 Jahren, so Topçu.

Die Felgen werden übrigens mittlerweile überwiegend in der Türkei (bei Döktas) hergestellt und – so sie denn diesen besonderen Glanz bekommen sollen – in China verchromt, übrigens ebenfalls an der gleichen Quelle, der sich die amerikanische Edelmarke Lexani bedient. Natürlich wolle man liebend gerne verchromte Räder beispielsweise des aufmerksamkeitsstarken Designs KT 7 verkaufen, das Interesse daran sei auch riesig, so Erkan Topçu, aber letzten Endes entschieden sich 85 Prozent dann doch für konventionelle Oberflächen.

In einer der beiden großen Kooperationen sei man ganz offiziell gelistet, in der anderen zwar nicht, die Händler kaufen trotzdem bei Keskin. Und Topçu ist zum Abschluss des Gespräches noch wichtig, auf den Großbrand, den das Unternehmen vor etwa drei Jahren heimgesucht hat, hinzuweisen, denn man habe es nicht nur geschafft, die Schäden zu überwinden, sondern die Katastrophe hatte auch einen ganz anderen Effekt: Nicht nur die Familienmitglieder seien noch enger zusammengerückt, auch die Nichtfamilienmitglieder im Unternehmen sind in ihrem Willen, wieder aufzustehen, geradezu „zusammengeschweißt“ worden.

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