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B&J Rocket will verstärkt den Reifenhandel ins Visier nehmen

Mit dem Firmennamen B&J Rocket verbinden viele in der Reifenbranche automatisch auch immer gleich das Thema Runderneuerung. Das kommt nicht von ungefähr, gehören Rauwerkzeuge, mit denen das Laufflächengummi eines Reifens entfernt werden kann, bevor der Runderneuerer die „nackte“ Karkasse dann wieder mit einem neuen Laufstreifen oder Profilring belegt, doch zum Kerngeschäftsfeld des in Baar (Schweiz) beheimateten Unternehmens. In Zukunft wollen die Schweizer anderen Marksegmenten ebenfalls verstärkt ihre Aufmerksamkeit widmen. „Wir sind im Markt als Runderneuerungslieferant bekannt, jetzt wollen wir auch etwas für den Handel tun“, sagt Andreas Müller, der seit rund vier Jahren in Diensten von B&J Rocket steht und seit Januar vergangenen Jahres die Position als Executive Manager bekleidet und damit das Geschäft führt. Was er damit meint, konnte man im Rahmen der Reifenmesse sehen. In Essen hielt man für Interessierte nämlich speziell zusammengestellte, so genannte „Buffing Kits“ bereit, die den Reifenfachhandelsbetrieb bei einer professionellen Reifenreparatur unterstützen sollen.

„Der Clou dabei ist, dass bei den Sets alle aus unserer Sicht notwendigen Werkzeuge zur Vorbereitung der Reparatur schadhafter Stellen eines Reifens in einem einzigen transportablen und kompakten Köfferchen zusammengefasst sind“, erklärt Müller. „Oft ist es in Reifenservicebetrieben so, dass diese Werkzeuge zwar vorhanden sind, dann aber keinen festen Platz in der Werkstatt haben, sodass sie mal hier und mal da herumliegen. Die Folge ist, dass im Falle eines Falles erst mühsam alles Notwendige zusammengesucht werden muss, während man mit unseren Kits alles stets griffbereit zur Verfügung hat“, erläutert er den hinter diesem Angebot stehenden Gedankenansatz. Und der Erfolg des Konzeptes scheint ihm Recht zu geben, denn laut dem B&J-Geschäftsführer haben sich die Kits während der Messe außerordentlich gut verkauft. „Erstaunlicherweise haben viele Händler gleich zu dem etwas teureren ‚Pro’-Kit gegriffen, während wir eigentlich damit gerechnet hatten, dass aufgrund des günstigeren Preises die ‚Basic’-Variante höher im Kurs stehen würde“, freut sich Müller über die gute Resonanz auf das Messeangebot.

Beiden Sets gemein ist, dass sie eine Informationsbroschüre enthalten, die beispielsweise Erklärungen dazu enthält, wie und wofür die jeweiligen Werkzeuge einzusetzen sind. Auch eine Übersicht zum Nachbestellen einzelnen Teile der Sets wird mitgeliefert, und ein Ratgeber, mit welchen weiteren Werkzeugen oder Zubehörteilen sich die Kits sinnvoll erweitern lassen, darf ebenfalls nicht fehlen. Um dem Handel außer den beiden „Buffing Kits“ während der Messe zusätzliche Argumente für einen kurzen Zwischenstopp am B&J-Stand zu geben, setzten die Schweizer auch auf optische Anreize. Passend zur derzeitigen Werbekampagne unter dem Claim „Einfach scharf“ verteilten junge Damen fleißig Poster an die Messebesucher. Offensichtlich wollen die Schweizer auch in puncto Marketing in neue Dimensionen vorstoßen.

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