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Fulda demonstriert Selbstbewusstsein

Die Fulda Reifen GmbH stellte ihren diesjährigen Essener Messestand ganz in den Dienst des Produktes. Von allen Seite offen einsehbar – so das Standkonzept – war kaum zu übersehen, was der Herstellers neues im Sortiment hat. Insbesondere die Neuentwicklung „Fulda Kristall 4×4“, ein SUV-Reifen für den kommenden Winter, der die Offroad-/SUV-Palette des Hersteller vorerst abrunden soll. Darüber hinaus drückte sich am Stand der Fulda Reifen aber auch das Selbstbewusstsein einer Marke aus, die im Konzernverbund deutlich hinter Goodyear und Dunlop gesehen wird.

Nachdem Fulda im vergangen Jahr mit dem 4×4 Road ein neues Sommerprodukt für Offroader und SUVs auf den Markt gebracht hat, komplettiert der Hersteller in der kommenden Wintersaison nun seine 4×4-Linie mit einer weiteren Neuentwicklung – dem Fulda Kristall 4×4. Konzipiert für den überwiegenden Straßeneinsatz im Winter, bietet der Kristall 4×4 Fahrern von Offroadern und SUVs drei wesentliche Eigenschaften, so Marketingleiter Helge Jost: kurze Bremswege auf nassen und rutschigen Straßen, sicheres Handling sowie eine niedrige Geräuschentwicklung.

Zwar erweisen sich das Offroad-Fahrzeuge im Winter aufgrund ihres Allradantriebs in einigen Punkten als vorteilhaft. „Dennoch ist auch bei Allradlern eine Ausrüstung mit Winterreifen erforderlich, um die Sicherheit auf winterlicher Straße zu gewährleisten“, erläutern die Produktmanager von Fulda Reifen. „Gerade beim Bremsvorgang beweist sich, dass der Geländewagen einem gewöhnlichen Pkw nicht überlegen ist. Die richtige Winter-Bereifung spielt auf glattem, rutschigem Untergrund eine entscheidende Rolle. Der neue Fulda Kristall 4×4 wurde speziell für den Wintereinsatz von Offroadern und SUVs entwickelt und bietet daher höchste Sicherheitsreserven bei allen Wetterbedingungen.“

Um insbesondere beim Bremsen einen sicheren Kontakt zur Fahrbahn zu ermöglichen, verfügt der neue Kristall 4×4 über eine neuartige Laufflächenmischung, die bedingt durch ihren erhöhten Silica-Anteil die Haftung des Reifens auf der Straße deutlich verbessern soll. Auf Basis seines laufrichtungsgebundenen Profils und einer hohen Lamellendichte biete der neue Kristall 4×4 einen maximalen Aquaplaningschutz bei Nässe. Durch die zügige Ableitung des Wassers aus der Aufstandsfläche werde die Haftung des SUV-Reifens auf nasser Fahrbahn positiv unterstützt und die Gefahr des Aufschwimmens deutlich minimiert.

Neben den hier aufgeführten sicherheitsrelevanten Kriterien zählen auch der Fahrkomfort und die Laufruhe zu den wichtigsten Eigenschaften des neuen Kristall 4×4, meint Helge Jost. Ursächlich für die geringe Geräuschentwicklung des neuen Fulda-Winterreifens sei die spezielle versetzte Anordnung unterschiedlicher Profilblockgrößen, die dazu führe, dass die Profilblöcke nicht gleichzeitig, sondern zeitlich versetzt auf die Fahrbahnoberfläche treffen. Dies führe zu einer hörbaren Reduktion der Schallfrequenzspitzen; die Gesamtgeräuschentwicklung werde deutlich minimiert.

Aktuell ist der neue Fulda Kristall 4×4 in zehn Größen zwischen 15 und 18 Zoll, Querschnittsverhältnissen von 70 bis 55 sowie Breiten von 265 bis 205 erhältlich.

Aber auch auf einer anderen ‚Baustelle’ hatte Fulda Neuigkeiten zu zeigen. So wurde etwa der Kristall Montero mit einer neuen Laufflächenmischen angepasst. Nachdem der Reifen im vergangenen Herbst bei einigen Tests nicht gerade Bestnoten in den üblichen Winterdisziplinen erreichte, haben die Entwicklunger nun nachgebessert. Der Reifen wurde bereits zur Saison 2002/2003 eingeführt; zum kommenden Winter wird der Pkw-Winterreifen nun mit einer neuen Mischung ins Rennen gehen, und in Fulda hofft man auf bessere Testergebnisse.

Dank der neuen und verbesserten Silica-Laufflächenmischung biete der Kristall Montero 2 einen verbesserten Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn. „Hieraus resultieren in der Fahrpraxis kürzere Bremswege sowie eine exzellente Traktion bei allen Straßen- und Wetterbedingungen, während das direktionale Profildesign des Montero 2 eine hohe Aquaplaningsicherheit gewährleistet“, so Marketingleiter Helge Jost.

Um die speziellen Bedürfnisse and Anforderungen des Endverbrauchers an die Reifen seines Fahrzeugs zu ermitteln, führt Fulda regelmäßig Marktforschungsstudien in ganz Europa durch. „Besonders an Winterreifen werden heute höchste Sicherheitsansprüche gestellt. Dabei zählen kurze Bremswege für den Autofahrer zu den wichtigsten Kriterien überhaupt. Guter Grip und eine sichere Traktion auf rutschigen und vereisten Straßen, kombiniert mit einem hohem Schutz vor Aquaplaning sind weitere relevante Eigenschaften, die ein Winterreifen leisten muss. Bei der Entwicklung des neuen Kristall Montero 2 haben wir uns diese Leistungsanforderungen zum Maßstab gemacht“, so die Fulda-Entwickler.

Für den Montero 2 haben die Ingenieure eine neue Silica-Mischung speziell für den Wintereinsatz entwickelt. Diese minimiere den gefährlichen Verhärtungseffekt der Lauffläche bei niedrigen Temperaturen. Der Reifen bleibe so ausreichend flexibel und könne sich der Fahrbahnoberfläche in optimaler Weise anpassen. Zusätzlich verfüge der Montero 2 über eine große Anzahl von Profilblöcken, wodurch sich gleichzeitig auch die Anzahl der Greifkanten deutlich erhöht. Dieses besondere Profildesign ermögliche eine effektive Verzahnung des Reifens mit dem Untergrund.

Der neue Kristall Montero 2 ist mit einem speziellen Winterverschleißindikator ausgerüstet, der dem Autofahrer anzeigt, wenn der Reifen die empfohlene Mindestprofitiefe von vier Millimetern erreicht hat. Markiert ist der Kristall Montero 2 mit dem Schneeflocken-Symbol, das den Reifen als speziell für den Wintereinsatz konzipiertes Produkt kennzeichnet. Der Kristall Montero 2 ist in 26 Größen zwischen 14 und 16 Zoll, Querschnittsverhältnissen von 80 bis 55 sowie Breiten von 145 bis 205 erhältlich.

Neben diesen und anderen aktuellen Produkten konnten sich interessierte Besucher bei Fulda ebenfalls über die Fulda-Challenge informieren, die im kommenden Frühjahr zum siebten Mal im kanadischen Yukon Territory stattfinden soll. Die Veranstaltung habe sich in den vergangenen Jahren als „effizient und effektiv“ herausgestellt, so Marketingleiter Helge Jost. Auch unter dem neuen Geschäftsführer Michael Kuhn, der Fulda-Challenge-Initiator Bernd J. Hoffmann im Frühjahr ablöste, wolle der Hersteller am klassischen Eventmarketing festhalten. Es gebe etwa neben den Auftritt auf der Essener Reifenmesse keine weitere Messe, die die Fulda Reifen GmbH in diesem Jahr als Aussteller besuchen will. Die Fulda-Challenge als solche habe „ein Standing im Konzern“, so dass man seine eigenen Marketinganstrengungen darauf konzentrieren wolle. Die Veranstaltung soll im Vergleich zu den Vorjahren sogar noch weiter ausgebaut werden, verspricht Jost, nennt allerdings noch keine Details. Mit einem optimalen Zusammenspiel von bewährten Konzepten und frischen Ideen werde die Fulda-Challenge auch in 2007 weiter an der Erfolgsschraube drehen. Mehrere zehntausend Bewerber bemühen sich regelmäßig um ein Startticket, das ihnen die Teilnahme an einem beispiellosen Sport- und Naturereignis in „Kanadas wahrem Norden“ – so der Slogan der Region – verspricht. Schon im Vorfeld müssen die Besten unter ihnen einen anspruchsvollen Qualifikationstest bestehen, um sich für einen Start bei der Fulda-Challenge Ende Januar 2007 zu qualifizieren. Die Vorauswahltests werden im kommenden Winter stattfinden. Es sei ebenfalls noch nicht sicher, welche Profilsportler im kommenden Jahr mit nach Kanada fliegen werden. In diesem Jahr waren dies Boxer Sven Ottie, Weitspringerin Heike Drechsler, Kanutin Birgit Fischer und Musiker und Iron-Man-Rekordhalter Joey Kelly. „Wir werden bei den Sportlern auf dem Niveau wie bisher bleiben“, so Helge Jost weiter, verspricht allerdings „diverse, interessante Sportlerpersönlichkeiten“.

Laser-Check & Sicherheitstour 2006

Beim Austausch der Reifen lassen sich deutsche Autofahrer zunehmend mehr Zeit. Von 12 Prozent (2000) auf 16 Prozent in 2005 stieg die Anzahl der Fahrzeuge, die mit einem Restprofil von weniger als 3,5 Millimetern im Straßenverkehr unterwegs sind. Darüber hinaus fährt jeder fünfte Autofahrer auch im Sommer seine Winterreifen durch und nimmt dabei einen bis zu zehn Prozent höheren Reifenverschleiß in Kauf. Dies sind die Ergebnisse der Reifensicherheitstour, die Fulda im vergangenen Jahr in Kooperation mit dem AvD, der GTÜ und der Einkaufsgemeinschaft Freier Reifenhändler (EFR) bundesweit durchgeführt hatte.

Um das Bewusstsein des Verbrauchers für mögliche Risiken durch eine unzureichende Bereifung zu sensibilisieren und damit die Verkehrssicherheit grundlegend zu fördern, hat Fulda bereits 1995 die Initiative Laser-Check-Aktion ins Leben gerufen. Heute sind es bereits mehr als zehn Millionen Fahrzeuge, die Fulda auf seine Profiltiefe hin überprüft hat. Marketingleiter Helge Jost ist vom Nutzen dieses besonderen Sicherheitsbeitrags überzeugt und sieht viele Parallelen zur jahrzehntelangen erfolgreichen Forschungs- und Entwicklungsarbeit des Hauses Fulda: „Die Verkehrssicherheit benötigt wie die Markenentwicklung Kontinuität über viele Jahre und ein hohes Engagement.“

Das Unternehmen Fulda setzt daher fest auf die Laser-Check-Aktion, die am 28. Juni in Fulda beginnen wird.

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