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75 Jahre Werkstattspezialist Hofmann

1931 wurde das Unternehmen Gebrüder Hofmann OHG durch Dionys und Roman Hofmann in Darmstadt/Hessen gegründet. Seit nunmehr 75 Jahres ist der Name Hofmann ein Synonym für Qualität, Kompetenz und innovative Produktentwicklung in der Werkstattausrüstung.

In den ersten Jahren entwickelte und produzierte Hofmann Auswuchtmaschinen für den industriellen Bereich. Das Unternehmen expandierte schnell und eröffnete eine Niederlassung in Großbritannien. Bis 1980 folgten weitere Auslandsgesellschaften in Frankreich, Spanien, Italien, Kanada, USA, Brasilien, Südafrika und Japan.

Wenige Jahre nach Kriegsende entwickelte Hofmann die erste mechanische Auswuchtmaschine für Werkstätten. 1953 wurde eine elektrisch messende Rad-Auswuchtmaschine (überkritisch) angekündigt. 1959 präsentierte Hofmann mit dem finishbalancer eine mobile Rad-Auswuchtmaschine, der Name finishbalancer ist bis heute der Inbegriff für mobiles Wuchten.

1960 erweiterte Hofmann sein Produktspektrum um Bremsprüfstände, ein Jahr später wurde die Rad-Auswuchtmaschine ER2 eingeführt – sie wurde bis 1978 produziert und auch heute noch befinden sich viele dieser Maschinen im Einsatz. 1963 schließlich baute Hofmann das Produktangebot um Reifen-Montiermaschinen und 1969 um Hebebühnen aus.

Anfang der siebziger Jahre entwickelte das Unternehmen mit der Serie geodyna die ersten unterkritischen Rad-Auswuchtmaschinen. Der Name setzt sich zusammen aus geometrische Raddaten und dynamischer Messung beider Radseiten. Die Möglichkeit geometrische Raddaten bei Radauswuchtmaschinen einzugeben, war eine Weltneuheit. 1977 schließlich wurden Mikroprozessoren in Rad-Auswuchtmaschinen integriert, womit deren Funktionalität wesentlich erweitert werden konnte. Die Achsmessgeräte von Hofmann rundeten 1980 das Werkstattausrüstungsprogramm ab.

Mit den nachfolgenden Innovationen bestätigte Hofmann seinen Ruf als Pionier in der Entwicklung neuer Technologien, die dazu dienen, die Maschinen den aktuellen Kundenanforderungen anzupassen und Bedienerfreundlichkeit mit moderner Technik zu vereinen: 1984 die Rad-Auswuchtmaschine geodyna 45P mit pneumatischer Schnellspannvorrichtung; 1987 mit der geodyna 88 die Einführung der patentierten Laufruhen-Optimierung für Rad-Auswuchtmaschinen (mit dieser Funktion wird der Reifen optimal auf der Felge positioniert); 1992 führte der geodata-Messarm beim Auswuchten den Bediener zur vorgeschlagenen Position des Klebegewichts (und platziert die Klebegewichte exakt); seit 1997 können mit der Hinter-Speichen-Platzierung für Rad-Auswuchtmaschinen Klebegewichte auf Leichtmetallfelgen in versteckter Position angebracht werden; 1998 schließlich folgte die Einführung der patentierten virtuellen Messebenen-Technik (VPM) für alle Rad-Auswuchtmaschinen. Diese Technik sorgt für noch präzisere Ergebnisse beim Auswuchten und ist wesentlich resistenter gegenüber äußeren Einflüssen. Im Jahr 2004 stellte Hofmann mit der geodyna optima, der ersten vollautomatischen Auswuchtmaschine mit Diagnosefunktionen, auf der automechanika in Frankfurt eine neue Dimension der Auswuchttechnik vor.

Hofmann, langjähriger Partner der Automobil- und Reifenindustrie, ist seit 1997 Teil des leistungsstarken Snap-on-Konzerns. Die Maschinen von Hofmann werden von führenden Automobilherstellern zertifiziert und empfohlen. Jetzt feiert Hofmann 75 Jahre Qualität, Kompetenz und Innovation.

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