Conti-Verkehrsuntersuchung: Risiko Bahnübergang

Unkenntnis über die richtigen Verkehrsregeln herrscht bei vielen Verkehrsteilnehmern, wenn es um das richtige Verhalten an Bahnübergängen geht. Mehr als ein Drittel von ihnen kennt nicht die Parkverbote, und ein Drittel hält das Rotlicht nur für einen Warnhinweis – so zwei der wichtigsten Ergebnisse der neuesten Continental-Verkehrsuntersuchung. Die Unkenntnis von Auto- und Fahrradfahrern sowie Fußgängern führt zur Unsicherheit und Ängsten. So fürchtet ein Drittel der Verkehrsteilnehmer, zwischen Bahnschranken eingeschlossen zu werden. Bahnkreuzungen werden daher entweder recht zügig oder zögerlich befahren, selbst bei rotem Signallicht queren 30 Prozent der Autofahrer und 40 Prozent der Radfahrer und Fußgänger den Übergang. Die Autoren der Studie Prof. Dr. Steinbrecher und Dr. Ellinghaus fordern daher mehr Aufklärung der Bürger sowie strengere Sanktionen bei Fehlverhalten. Schließlich seien die Übergänge – anders als allgemein vermutet – kein Unfallschwerpunkt, doch bei Unfällen mit hohem Verletzungsrisiko behaftet.

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