Pkw-Absatz in Westeuropa legt im Februar zu

Wie der Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA) berichtet, ist der Pkw-Absatz in Westeuropa im Februar mit voraussichtlich 1,03 Millionen Pkw um zwei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gewachsen. Unter den Volumenmärkten legte demzufolge vor allem Italien deutlich (plus sechs Prozent) auf 209.500 Fahrzeuge zu, während der Pkw-Absatz in Frankreich mit einem Plus von einem Prozent auf 160.600 Einheiten nahezu stabil blieb. Rückgänge bei den Verkaufzahlen beobachtete der VDA in Großbritannien (76.000 neue Autos) sowie Deutschland (216.000) und Spanien (116.800) mit einem Minus von einem bzw. jeweils zwei Prozent.

In Frankreich verloren laut VDA vor allem die inländischen Hersteller (minus zwei Prozent), während die ausländischen Anbieter um fünf Prozent zulegen und einen Marktanteil von 42,9 Prozent in unserem Nachbarland erreichen konnten. Für den starken Zuwachs an Fahrzeugneuanschaffungen in Italien macht der Verband modellpolitische Impulse sowie eine zuletzt leicht verbesserte Stimmung der Verbraucher verantwortlich. Demgegenüber lasse eine anhaltend schwache Konsumstimmung britischen Verbraucher beim Pkw-Kauf zögern. Die private Pkw-Nachfrage auf der Insel gab demnach um zwölf Prozent nach.

„Der Pkw-Absatz wird derzeit allein von der gewerblichen Nachfrage gestützt; diese legte um sechs Prozent auf 49.400 Fahrzeuge zu“, kommentiert der VDA die Entwicklung in Großbritannien und weist darauf hin, dass in dem Land damit der Anteil gewerblicher Neuzulassungen im Februar um vier Prozentpunkte auf 65 Prozent angestiegen sei. Wieder anders die Gegebenheiten in Spanien. „Während die private Nachfrage – trotz der derzeit relativ hohen Inflation – um zwei Prozent zulegen konnte, zeigte sich insbesondere das Vermietgeschäft in schlechter Verfassung und gab gegenüber dem Vorjahresmonat um ein Drittel nach“, so der Automobilverband.

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