Libysche Wüste Herausforderung für Kumho-Reifen

Bei der 2. Libya Desert Challenge gaben die beiden mit Kumho-Offroadreifen ausgestatteten Teams den Ton an. Oliver Koepp und Christian Janke sowie Andrea Mayer und Thomas Schulte lieferten sich während der zwölftägigen, über rund 3.500 Kilometer gehenden Veranstaltung in der Sahara einen packenden Kampf um den Sieg. Die beiden Mannschaften hatten dabei eine Gemeinsamkeit: die Reifen Kumho Road Venture MT 834. Eingesetzt wurden die Reifen auf zwei völlig unterschiedlichen Rennern. Zum einen an dem optisch wohl markantesten Fahrzeug der Challenge, dem von Kumho unterstützten KOS Buggy mit der Rallye-Spezialistin Andrea Mayer am Steuer, die bereits neun Mal an der Rallye Dakar teilgenommen hat und 2004 als fünfte abschloss. Ausgerüstet war der Bolide mit den MT 834 in den Dimensionen 235/85 R16 vorn und 285/75 R16 hinten.

Zum anderen rüstete Kumho, insgesamt Sponsor der Veranstaltung, an der jeder Motorsportbegeisterte teilnehmen kann, die Mercedes G-Klasse von Oliver Koepp aus München aus. Auf dem 210 PS starken, solide 1.700 kg wiegenden Allradler kamen unter Wettbewerbsbedingungen Pneus in der Dimensionen 235/85 R16 (rundum) zum Einsatz. Und der Oberbayer hatte am Schluss das nötige Quentchen Glück, um den Gesamtsieg zu holen. Bis dahin war es allerdings im wahrsten Sinne des Wortes ein harter Weg.

Mayer/Schulte waren dabei das eigentlich dominante Team, sie gewannen bis auf eine Ausnahme jede Tageswertung. Das Malheur, das sie den Gesamtsieg kostete, passierte bereits am zweiten Tag. Eine Ölleitung hatte sich durch die ständigen Erschütterungen und harten Schläge gelöst. Das auslaufende Öl entzündete sich auf der Auspuffanlage und der Buggy stand kurzzeitig in Flammen. Die vorgeschriebene Feuerlöschanlage löste aus und der Schaden stellte sich als reparabel heraus. Allerdings kassierte das Team trotz einer Nachtschicht der Mechaniker ordentlich Strafzeit. Mayer/Schulte rollten anschließend das Feld von hinten auf. Auf der vorletzten Etappe hatten sie die beiden Führenden in der Gesamtwertung fast wieder eingeholt, als ihnen ein folgenschwerer Navigationsfehler unterlief, der sie wieder zurückwarf. Aber dieses Missgeschick passierte auch Koepp/Janke, ausgerechnet auf der letzten Etappe. Den Sieg schon fast vor Augen verloren sie viel Zeit. Dennoch reichte es für die beiden knapp zum Sieg.

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