VDIK rechnet mit Wachstum im Pkw- und Nutzfahrzeugmarkt

Laut dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK) hat sich im zurückliegenden Jahr der Pkw-Markt in Deutschland positiv entwickelt. Die von dem Verband genannten 3,35 Millionen neue Fahrzeuge auf deutschen Straßen bedeuten demzufolge ein Plus von 2,5 Prozent gegenüber 2004. Die internationalen Kraftfahrzeughersteller konnten – so VDIK-Präsident Volker Lange – knapp 1,2 Millionen Pkw zu dieser Bilanz beitragen. „Das entspricht einem Plus von 36.000 Einheiten oder drei Prozent gegenüber dem Vorjahresergebnis“, ergänzt er.

„Der Absatz stieg damit etwas stärker als der Gesamtmarkt, wodurch sich auch der Marktanteil auf 35,2 Prozent steigerte“, sagt Lange, der für das laufende Jahr weiteres Wachstum prognostiziert. „Wir rechnen im Jahr 2006 mit 3,37 Millionen Pkw-Neuzulassungen, was einem Wachstum von 0,6 Prozent entspricht. Bedingt durch die stärkere Bedeutung des Privatmarktes wird der Marktanteil unserer Mitgliedsfirmen etwas höher ausfallen als im abgelaufenen Jahr“, ist er überzeugt. Als Gründe dafür werden unter anderem ein alter Fahrzeugbestand, das erwartete Anziehen der privaten Nachfrage und der Vorzieheffekt durch die Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 genannt.

Der Nutzfahrzeugmarkt soll sich 2006 ebenfalls leicht über dem Niveau des Vorjahres behaupten können. Der VDIK rechnet hier mit 275.000 Neuzulassungen. Dies liegt absolut gesehen zwar unter dem Vergleichswert 2005, wo nach Angaben des Verbandes mit 295.000 Einheiten ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber 2004 erzielt werden konnte. Doch dieser Widerspruch erklärt sich dadurch, dass der VDIK erst ab diesem Jahr die zum 1. Oktober 2005 im Zuge der EU-Harmonisierung neu eingeführten Fahrzeugdefinitionen des Kraftfahrtbundesamtes übernimmt (die NEUE REIFENZEITUNG berichtete) und dadurch einige der bisher als Nutzfahrzeuge gezählten Fahrzeuge (2005: rund 23.000) nun einer anderen Kategorie zugeordnet werden.

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