Pkw- und Nfz-Neuzulassungen 2005 im Plus – Motorräder im Minus

Mit 257.761 neu zugelassenen Pkw blieb der Dezember nach Angaben des Kraftfahrtbundesamtes (KBA) zwar um 8,5 Prozent hinter dem Ergebnis von 2004 zurück, doch im Vergleich zu den Vorjahren wird dieser Wert trotzdem als „ganz beachtlich“ bezeichnet. „Das Jahr 2005 schließt mit insgesamt 3,34 Millionen neu zugelassenen Pkw ab und erzielte damit ein Plus von 2,3 Prozent“, so das KBA, wobei der Anteil der gewerblichen Halter bei den Pkw-Neuzulassungen um 5,1 auf fast 54 Prozent gestiegen sei. Als Wachstumssegmente werden vor allem Minis und Kompaktwagen, die im vergangenen Jahr um rund zehn Prozent zulegten, sowie Vans und Geländewagen genannt. Demgegenüber beobachtete man bei Pkw der oberen Mittelklasse und Cabriolets eine stark rückläufige Tendenz.

„Der Pkw-Markt hat sich 2005 also erholt“, so KBA-Präsident Ekhard Zinke, der 2006 insbesondere wegen der weiter fortschreitenden Überalterung des Fahrzeugbestandes mit einem erneuten Anstieg der Neuzulassungen rechnet. Auch der Nutzfahrzeugbereich schließt in der Jahresbilanz der Behörde positiv ab: Mit 222.933 neuen Fahrzeugen konnten Lkw um 3,7 Prozent zulegen, Sattelzugmaschinen mit 32.460 Einheiten um 5,8 Prozent, 5.426 neue Busse entsprechen einem Zuwachs um ein halbes Prozent und bei den land- bzw. forstwirtschaftlichen Zugmaschinen wurde ein Wachstum von 9,8 Prozent auf 28.251 Einheiten registriert. Rückläufig waren 2005 wiederum die Neuzulassungen von Krafträdern – 189.264 Maschinen bedeuten ein 4,7-prozentiges Minus bezogen auf 2004. Am Jahresende wurden damit laut KBA insgesamt 3,83 Millionen (+1,5 Prozent) neu zugelassene Kraftfahrzeuge gezählt.

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